Thursday, 20. october 2011 4 20 /10 /Okt. /2011 17:10

Donnerstag, 20.10.11 15.30

 

Heute wäre noch ein schöner Strandtag gewesen, doch um 14.00 war Schluss für mich, zurück ins Zimmer bzw. ein Umweg über die Reception, da meine Schlüsselkarte trotz late Checkout offenbar nur bis am Mittag programmiert war und mich nicht mehr reinlassen wollte. Duschen und Packen, der schlimmste Moment war, als ich wieder mal Socken anziehen musste! Und jetzt sitze ich noch in der Hotelbar und geniesse meinen letzten Rinjani Cooler. Gleich werde ich abgeholt und dann beginnt die lange, wohl fast 24 Std. dauernde Heimreise. Bye bye Sheraton Senggigi Beach Resort, es war toll hier! 096 20 0764

 

Vielleicht kann ich mich von irgendwo unterwegs noch melden, alles weitere sonst dann, wenn ich wider zuhause bin.

von Woody
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Wednesday, 19. october 2011 3 19 /10 /Okt. /2011 14:23

 

Mittwoch, 19.10.11 1900

 

Am Morgen war ich nur kurz am Strand, dann kam ein heftiger Gewittersturm, der auch einige Zeit über Senggigi hängenblieb. Ich suchte zuerst Schutz unter einem Bruga, später dann im Hotelzimmer. Kaum war alles vorbei, ging im Garten und am Strand emsiges Treiben los, alle Rückstände des Gewitters wurden sorgsam entfernt, und bis ich hinunterkam, war der Strand schon wieder sauber. Das Wetter blieb jedoch veränderlich, auch der Sonnenuntergang, von der Poolbar aus genossen, wollte heute nicht wirklich, entsprechend unbedeutend wurden die paar Fotos. Am Nachmittag gabs noch Post, morgen werde ich um 15.45  für den Transfer zum Flughafen abgeholt, bis dahin darf ich das Zimmer benützen, praktisch.

 

Zum Znacht musste ich nochmals ins Asmara, denn ich hatte von Udo noch einen 10%-Gutschein erhalten. Nun gut, 10% bei diesen Preisen macht nicht viel aus, im Fall meines Chicken-Currys mit Crevettencocktail auf Ananas als Vorspeise umgerechnet etwa Fr. 1.35. Der Crevettencocktail auf Ananas ist übrigens sehr lecker, halbe kleine Ananas aushöhlen, das Fruchtfleisch in kleine Würfeli schneiden und zusammen mit kleinen Crevetten und Champignonwürfeli in einer Cocktailsauce mischen. Das Ganze dann in die ausgehöhlte Ananas füllen, mmmh!

von Woody
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Wednesday, 19. october 2011 3 19 /10 /Okt. /2011 14:22

 

Der Kauf von Indonesischen Rupien hat mich vorübergehend zum mehrfachen Millionär gemacht. 100 SFr. ergeben nämlich etwa 1,2 Mio. Rupien. Entsprechend dicke Notenbündel muss man mit sich herumschleppen, und es gibt sogar noch Münzen wie Spielgeld für 500 und 1000 Rupien, umgerechnet Nichts. Für grössere Geschäfte werden deshalb lieber US-$ entgegengenommen, man rechnet einfach 10'000 Rupien = 1 $, und oft sind an den Preisschildern die Nullen einfach bis zum Dollarpreis dezimiert.

von Woody
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Tuesday, 18. october 2011 2 18 /10 /Okt. /2011 18:27

Dienstag, 18.10.11 1900 (Ergänzung vom 19.11. um 18.30)

 

Ich habe zwar immer gesagt, dass ich hier herkomme für Strand und Nichtstun, doch ein Ausflug musste schon sein. Nebst Besuchen von Töpfereien und weiterem Kunsthandwerk, das mich weniger interessiert, konnte ich zwischen drei Ausflügen auswählen: Kuta im Süden, hat zwar die schönsten Strände, aber dahinter Ödland und keine Schattenplätze, nichts für mich. Oder drei Inseln im Norden, Gili Trawangan, Gili Meno und Gili Air, mit dem Boot ab Hotelstrand über eine Stunde für einen Weg, dort schnorcheln. Gemäss meinem schlauen Buch über Lombok sind diese Inseln aber längst nicht mehr ein Geheimtipp. Oder die Insel Gili Nanggu im Südwesten, zuerst mit dem Auto südwärts nach Taun, von dort aus mit dem Boot etwa 20 Minuten zur Insel, die in Privatbesitz ist und täglich nur von ein paar Touris, organisiert von lokalen Tourguides, besucht werden kann. Ich entschied mich für diese einsame Insel. Um 8.30 wurde ich von Udo und seinem Fahrer abgeholt, die ich schon vom Flughafentransfer her kannte. Leider spricht Udo nicht so verständliches Deutsch und leider hatten sie wieder den lahmen Kleinbus dabei statt wie versprochen eine Limousine. Und ich war ihr einziger Gast. Dafür durfte ich Spezialwünsche anbringen, wie den Besuch eines Balinesentempels in Lingsar auf dem Rückweg. Zuerst gings jedoch quer durch die Hauptstadt, die eigentlich aus drei aneinander gereihten Städten besteht und kein eigentliches und sichtbares Zentrum hat. Viele Verwaltungsbauten, Polizei und Militär sind sehr auffällig präsent, die einzigen McDonalds und KFC der Insel sind für Udo offenbar die grössten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Viel Verkehr, hauptsächlich Motorräder, so eine Mischung aus Töffli und 125er, es scheint, jede und jeder hat hier so eine Maschine. Und auf der Insel mit einem Durchmesser von ca. 100 km sollen immerhin gegen 3 Millionen Menschen leben! Südlicher von Mataram werden die Strassen schmaler, wir fahren am Hafen von Lembar vorbei, wo die Fähren nach Bali ablegen, es geht ziemlich in die Hügel hinein und unser Bus hat, wie auch anderer „Schwerverkehr“ Mühe, die kurzen aber heftigen Steigungen zu überwinden. Überall drehen sich komische Walzen unter Dächern in Vorgärten. Da werde Gold gewaschen, erklärt man mir (wirklich??). Wir erreichen Taun, wo ich in einem Strandladen mit Schnorchelutensilien ausgerüstet werde, dann gehts aufs Boot, so ein typisch indonesisches Auslegerboot. In etwa 20 Minuten schippern wir nach Gili Nanggu, die von weiten fast wie ein Malediveninseli aussieht, viel Strand und ein paar Bäume drauf. Das ist aber nur die halbe Wahrheit, denn auf der hinteren Seite ist kein Strand, sondern schroffer Korallenfels. Wir besetzen so eine Plattform/Pavillon/Bühne, wie ich gestern schon beim Sonnenuntergang beim Hotel auf so einer war. Erst auf der Autofahrt ist mir aufgefallen, dass hier vor fast jedem Haus sowas steht. Sie heissen Bruga und sind etwa so der zentrale Mittelpunkt einer Familie oder Hausgemeinschaft, wie es bei uns die Küche ist. Hier trifft man sich, hier werden Neuigkeiten/Sorgen usw. ausgetauscht. 079 18 0646 La Isla Bonita Natürlich sind die gewöhnlichen Brugas nicht mit einer weichen Matratze ausgerüstet, wie diejenigen am Hotelstrand, sondern man liegt/sitzt auf dünnen Holzbrettern oder bestenfalls einer Bastmatte. Auf der Insel hat es zudem etwa zehn Cottages, die als luftige Hotelzimmer vermietet werden, ein kleines Restaurant sowie Umkleideräume/WC, und ein paar weitere Gebäude, zum Teil noch im Bau, das ist alles.

 

Ich hatte seit vielen Jahren nicht mehr geschnorchelt, da man das ohne eigene Brille machen muss und ich ohne diese nicht so viel sehe. Man hat mir zwar gesagt, dass ich sie auch unter der Taucherbrille tragen könne, doch das ging irgendwie doch nicht, da undicht. Also setzte ich halt nur die Taucherbrille auf und war überrascht, wie weit ich unter Wasser dennoch sehen konnte. Ein erster Versuch begeisterte sofort, kaum hat man den Kopf unter Wasser, ist man von einem Schwarm bunter Fische umgeben. Man schwimmt über eine Korallenbank, muss aber aufpassen, dass man die Dinger nicht berührt, gar nicht so einfach bei Ebbe. Im Strandladen hatte ich auch noch eine Flasche Fischfutter bekommen. Richtig, eine Flasche. Ganz einfach, man stopft Weissbrotstücke in eine Pet-Flasche, dreht den Deckel zu und hackt ein grösseres Loch oben hinein und verkauft das Ganze für umgerechnet 50 Rappen. Dann muss man nur noch die Flasche mit Wasser füllen und gezielt drücken, und schon kommen die aufgeweichten Brotstückchen von selbst hinaus, die Fischli warteten schon gierig darauf. Also ich hab zwar Fische lieber auf dem Teller, als im Aquarium, aber das war schon ein Erlebnis im Korallenriff! 076 18 0636 Gili Nanggu Nach zwei Schnorchelgängen hatte ich erst mal genug und ruhte mich ein wenig auf der Bruga aus, Udo blieb immer diskret im Hintergrund bei seinen Tourguidekollegen und den Bootsführern. Nun kam er aber zu mir und schlug mir vor, doch im Inselrestaurant was zu essen (obwohl ich eigentlich gar keinen Hunger hatte). Er zeigte mir die Hütte und verzog sich dann in die danebenstehende kleine Moschee, fast nicht als solche erkennbar. Wahrscheinlich glaubte er mich so bestens versorgt, während er seinem Gebetsdienst nachgehen musste. Ich nahm Fish and Chips, das reichte, ging dann wieder an den Strand und machte später noch einen Versuch, die Insel zu Fuss zu umrunden, was an den schon erwähnten Korallenfelsen scheiterte. Schliesslich ging ich nochmals mit den Fischen schwimmen, diesmal ohne Fütterung, nun kam die Flut und es hatte starke Strömungen, so dass es mir schnell mal verleidete. Immerhin blieb das Wetter gut, wenn man gegen Senggigi blickte, so schien es dort zu regnen.

 

Unterdessen waren noch ein paar weitere Besucher eingetroffen, doch die Anzahl blieb über den ganzen Tag hinweg übersichtlich. Wir waren denn auch fast die Letzten, die gegen drei Uhr die Rückfahrt antraten, es blieben nur noch einige wenige Hotelbewohner und Personal. Gegen den Wind war die Bootsfahrt diesmal eine sehr feuchte Angelegenheit, es spritzte dauernd ins Boot, ich hätte besser die Kleider erst am Festland gewechselt, denn man wurde rasch mal wieder nass. Ich nahm das ganze von der lustigen Seite, doch Udo schien deutlich mit sich selber zu kämpfen, ihm behagte schaukelnde Überfahrt offensichtlich gar nicht. In Taun wartete der Fahrer auf uns, Udo ging es rasch besser. Auf der Rückfahrt konnte man da und dort auch noch einen Fotostopp machen. Ein Reinfall war der vorgesehene Balinesentempel. Erst mal war es nicht der gewünschte Tempel in Lingsar, sondern irgendeiner am Stadtrand von Mataram. 092 18 0711 Balinesentempel Zweitens musste ich zur Kenntnis nehmen, dass die hiesigen Balinesentempel nur zu bestimmten Feiertagen geöffnet sind, während man sie auf Bali jederzeit besuchen könnte. Also machte ich halt ein paar Fotos der drei Pagoden für Brahma, Shiva und Wishnu von aussen über die Mauer. Wie bestellt war dann aber plötzlich sowas wie ein Tempelwächter zugegen, der uns gegen ein kleines Entgelt die Türen öffnen sollte. Udo musste draussen bleiben, da von anderer Religion, ich erhielt einen länglichen Stofffetzen, den ich als Gürtel um den Bauch schnüren musste. Das Innere des Tempels war tatsächlich leer, doch immerhin liessen sich die Pagoden so besser fotografieren. Der Wächter brammelte immer etwas von Flowers und Big Ceremony, ich reimte mir das so zusammen, dass bei den seltenen grossen Tempelfesten hier alles mit Blüten übersät und verziert ist.

 

Durch den dichten Feierabendverkehr von Mataram und Schwesterstädten gings zurück nach Senggigi, die Strasse macht unterwegs einige Kehren hoch über dem Meer, was Grund zu weiteren Fotostopps war. Eine Stunde später als geplant waren wir zurück beim Hotel, nach einem insgesamt sehr interessanten Ausflug, bei dem ich einen ganz kleinen Einblick ins Leben der Lombokis erhalten hatte. Es reichte noch gerade, um an den Strand hinunterzuhetzen, für die nächste Serie von Sonnenuntergangsfotos.

 

Fürs Znacht ging ich mal etwas weiter hinein ins Dorf, im Happy Café wird nämlich nebst gutem Essen auch Live Musik geboten, und nicht mal von der schlechtesten Sorte. Die Bands hier spielen zwar fast alles Coverversionen von bekannten Stücken, dies aber in bester Qualität, der Gitarrist der Band im Happy Café hatte jedenfalls bei „Sultans Of Swing“ das schwierige Riff von Mark Knopfler so gut drauf, dass man fast keinen Unterschied zum Original der Dire Straits erkennen konnte, Respekt! Ich landete dann noch in der Marina Sports Bar, die bis 22 Uhr Happy Hour hatte und bestellte ein Bier bzw. zwei, übersah aber glatt, dass der Happy Hour-Tarif für Bier „buy 2, get 3“ war, im Gegensatz zu den andern Drinks wo es wie gewohnt „2 für 1“ gab. So war ich dann schon etwas erstaunt, als plötzlich ein Eiskübel mit drei Flaschen Bier vor mir stand. Zum Glück warens nur kleine Flaschen, ausserdem war so durstiges, feuchtheisses Klima abends um Zehn, dass ich auch drei Flaschen locker schaffte. In der angrenzenden Marina-Disco spielte eine weitere Live-Band, bei der ich auch noch für zwei Drinks hineinschaute. Gegen Mitternacht war ich wieder im Hotel, aber wirklich nicht mehr in der Lage, noch heftig Reiseberichte in die Welt hinauszusenden...

von Woody
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Tuesday, 18. october 2011 2 18 /10 /Okt. /2011 18:21

 

So, die Admin-Seite dieses Blogs war gestern wegen Unterhalt nicht erreichbar. Und nun bin ich natürlich mit den Berichten ziemlich hintendrein, mit den Fotos erst recht. Gebt mir also etwas Zeit, ich hoffe, bis zu meiner Abreise (shit, das ist ja schon in zwei Tagen!!) einigermassen à jour zu sein.

 

Montag, 17.10.11 1900

 

Die weitläufige – zugegeben, wunderbar gestaltete – Pool-Landschaft mit Brücken und Rutschen hatte ich bisher eher als Kinderspielplatz betrachtet. Ich liege lieber direkt am Strand. Doch als ich gestern die Hotelbar neben dem Pool verliess, bemerkte ich erst, dass sich in der hintersten Ecke noch eine weitere Bar am/im Pool befindet. Die musste natürlich heute gleich ausprobiert werden. Nach dem „Strandfeierabend“ packte ich meine Sachen und zügelte sie zu einem Liegestuhl am Pool, dann schwamm ich von dort direkt zum Tresen. 061 16 0525 Pool-Landschaft Nachdem ich meinen bisherigen Favoriten Rinjani Cooler (benannt nach dem hiesigen Vulkan Rinjani, mit 3726 Metern Höhe immerhin der zweithöchste Indonesiens) genossen hatte, planschte ich noch ein wenig im Pool. Entlang des Strandes sind ein paar Pavillons erhöht und mit Matratzen ausgestattet aufgebaut, von denen aus sich die Sonnenuntergänge in lauschiger Atmosphäre betrachten lassen. Diese Pavillons sind natürlich bei Liebespaaren besonders beliebt. Nun bin ich zwar kein Liebespaar, aber da heute bei denen eine geringe Anteilnahme herrschte, konnte ich es mir auch mal auf so einer Plattform gemütlich machen und hoffte, die rote Kugel würde diesmal im Meer versinken, doch kamen ihr leider auch heute Wolken in die Quere.

 

Zum Znacht ging ich diesmal ins Office, das scheinbar grösste Restaurant hier in der näheren Umgebung, aber bisher auch dasjenige mit dem dürftigsten Angebot, und ich war der einzige Gast! Frühlingsrollen und Fisch waren trotzdem gut, mehr aber auch nicht. Nun gehts etwas früher ins Chörbli als sonst, denn morgen gibts Ausflug!

von Woody
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Saturday, 15. october 2011 6 15 /10 /Okt. /2011 17:25

 

Sonntag, 16.10.11 21.00

 

Heute morgen überhörte ich beinahe den Wecker, so dass es zum Zmorge ziemlich knapp wurde. Zum Glück ist das Buffet bis 11.00 geöffnet. Gleich danach kam wieder der Travel-Service-Vetreter zu Besuch, ich buchte für Dienstag einen Ausflug zur unbekannten Insel Gili Nangu plus additional Tempelbesuch.

 

Der Strand war heute Vormittag extrem mit Unrat übersät, wahrscheinlich, weil Ebbe war und die Strömung entsprechend ungünstig. Wie aus dem Nichts erschien plötzlich eine sechsköpfige Aufräumbrigade und innert einer halben Stunde war wieder alles sauber. Das täuschte allerdings nicht darüber hinweg, dass draussen auf dem Wasser noch viel Dreck schwamm. Ich meine jetzt nicht „natürlicher“ Dreck wie Algen oder Seegras, sondern wirklich Plastictüten und -flaschen, Getränkebüchsen, Papierfetzen und vieles mehr. Wie müssen die Meere verschmutzt sein, wenn sich schon nur an so einer kleinen Ecke derart viel Mist ansammelt! Als am Nachmittag dann die Flut einsetzte, war plötzlich alles Schwemmgut wieder verschwunden, wohin ächt?? 

 

050 15 0469 Senggigi Beach

Vorher wurde man aber noch von einem kurzen Gewitter aus dem Liegestuhl vertrieben, kaum war ich im Zimmer, schien schon wieder die Sonne. Das Zimmer „am Arsch des Hotels“ hat auch seine Vorteile, über zwei Treppen und ein paar Meter Gartenweg bin ich bereits unten am Strand, andere Bewohner aus der Nähe der Lobby wandern da schon etwas weiter... Bevor ich an der Hotelbar einen Sunset-Drink genoss, ging ich noch kurz auf den Felsvorsprung neben dem Hotel, von wo aus man einen schönen Überblick auf den Strand hat. Nichts Gefährliches, denn die Strasse führt dort oben auch durch und es hat viele Aussichtspunkte, wo die fahrenden Händler ihre Stände aufgestellt haben und sogar Sitzgelegenheiten anbieten, damit man den Ausblick geniessen kann. Auch viele Einheimische rasten hier oben. Sonnenuntergang dann eben von Bar und Strand aus, leider verhinderte eine in der Ferne nicht erkennbare Wolkenbank das „Versinken“ der Sonne unmittelbar im Meer. Vor dem Znacht gings noch rasch zum Supermarkt, um die Naschvorräte aufzustocken, dann gabs im Asmara ein feines Nasi Goreng mit Satay-Spiessen, zuvor ein Shrimpcocktail in einer halben Ananas, lecker. Überhaupt bietet die indonesische Küche viele feine Sachen, Nasi Goreng und Bami Goreng sind ja auch bei uns bekannt, einiges ist aber auch sehr, sehr stark gewürzt und deshalb weniger für meine Geschmackssinne...

 

 

 

 

 

 

 

 

 


von Woody
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Saturday, 15. october 2011 6 15 /10 /Okt. /2011 17:20

 

Samstag, 15.10.11 22.00

 

In der weitläufigen Gartenanlage des Hotels – also auch vor meinem Zimmer – war heute schon ab acht Uhr Rambazamba! Irgend ein Firmenanlass, es hingen jedenfalls Transparente mit Schlagworten wie Teamgeist und Zusammenhalt. Geschätzte zweihundert Teilnehmer, alle in gleich kitschige blau/weisse Trainer gekleidet, massen sich in kuriosen Disziplinen, wie man sie von Japanischen Fernsehsendungen kennt, zum Beispiel ein Teller Wasser aus dem Meer schöpfen und über etwa 20 Köpfe hinweg nach vorne weiterreichen und dort in einen Behälter leeren. Dazwischen wurden auch Schlachtgesänge angestimmt, die einige am Abend zuvor in der Lobby eingeübt hatten, als ich gerade am Übermitteln der Bilder und Berichte war. Angetrieben wurden die armen Teilnehmer von mehreren Spielleitern, die ihre Kommentare ausschliesslich via Megafone oder sonstige Lautsprecher abgaben. Ans Schlafen war so natürlich nicht mehr zu denken. Nach dem Zmorge wollte ich wieder an den Strand, doch genau die ruhige Ecke, die ich mir gestern ausgesucht hatte, war von diesem „Spiel ohne Grenzen“ in Beschlag genommen worden. Ich fand dann einen Liegestuhl mit Sonnenschirm nahe dem Pool, auch gut. War das Wetter am Morgen noch prächtig, machte es am frühen Nachmittag plötzlich zu, und die Hotelangestellten fingen an, bewegliche Ausstattungsteile der Poollandschaft zusammenzutragen, man erwartete offenbar etwas Gröberes. Als dann tatsächlich die ersten Tropfen fielen, verzog ich mich in die Bar, doch auch hier wurden bald die Schutzrollos heruntergelassen. Also zurück ins Zimmer auf die Terrasse, dort ist es auch gemütlich. Es regnete dann ganz kurz solange, bis der Boden knapp feucht war, von da an war es wieder trocken. Das war alles. Zum Znacht ging ich ins Dorf, doch da war ziemlich finster, Stromausfall. Die besseren Restaurants hielten ihren Betrieb mit Hilfsgeneratoren aufrecht, in den weniger besseren wurden einfach Kerzen auf die Tische gestellt. Sehr lauschig, allerdings fragte ich mich, ob es da auch warmes Essen gab. Ich entschied mich fürs De Quake, sah von aussen zwar nicht so einladend aus, doch das Essen war super. grosser Salat mit Rindfleischstreifen zur Vorspeise, ein Snapper an Dillsauce auf Bratkartoffeln und mit Gemüse als Hauptspeise, dazu ein Bier und ein grosser Strawberry Margarita für umgerechnet ca. Fr 20.--. Ich fragte mich zwar mal kurz, ob es schlau ist, hier Salat und teilweise rohes Gemüse zu essen, aber die präsentierten Speisen machen einen guten Eindruck und Beschwerden habe ich dahingehend bisher keine. Als ich zurück zum Hotel kam, feierte die spielende Firma vom Morgen noch ein grosses Bankett mit Live-Musik und Karaoke.

von Woody
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Friday, 14. october 2011 5 14 /10 /Okt. /2011 18:29

 

Freitag, 14.10.11 23.00 Lombok-Time

 

Ich verbrachte heute fast den ganzen Tag am Strand. Damit wäre eigentlich schon alles gesagt. Und doch:

Es begann mit dem gemütlichen Frühstücksbuffet, das auch hier keine Wünsche offen lässt. Natürlich hat es auch in diesem Hotel Schweizer, es ist ja mindestens über Hotelplan und Kuoni buchbar. Aber dass gerade fünfköpfige Familien mit kleinen Kindern hierher finden, ist schon ein wenig erstaunlich. Um zehn Uhr wartete ein weiterer lokaler Hotelplan-Vertreter in der Lobby auf mich und wollte mir einige Ausflüge schmackhaft machen. Ich musste mich jedoch nicht sofort entscheiden, sondern kann mir bis Sonntagmittag Zeit lassen. Er erklärte mir auch, dass heute Freitag hier der Sonntag ist, alle strömen zum Freitagsgebet in die Moscheen, wir sind ja in einem muslimisch dominierten Land. Jetzt begriff ich auch den vielen Verkehr gestern Abend, Donnerstagabend ist bei denen hier wie bei uns Samstagabend, alles geht in den Ausgang... Das Hotel ist maximal zur Hälfte belegt, das zeigte sich dann auch am Strand, auch wer erst gegen Mittag kam, fand noch viele freie Liegestühle und Schattenplätze, also machte ich es mir ein erstes Mal unter einem Sonnendach gemütlich. 049 14 0465 Senggigi Beach Am frühen Nachmittag dann ein erster Spaziergang ins Dorf zum Rekognoszieren sowie Knabberzeugs und Flüssiges einkaufen. Es wäre eine gute Touristeninfrastruktur vorhanden, viele Läden und Restaurants, doch die Touristen fehlen, und so reissen sich die vielen Verkäufer, Kellner, Taxifahrer usw. um die wenigen die da sind, was man auch schon mal als aufdringlich empfindet. Die Einheimischen versprechen sich viel vom neuen Flughafen, man betont immer wieder, dass man jetzt einen internationalen Flughafen hat, doch es fehlen auch hier die Flüge, meiner aus Singapore ist momentan die einzige regelmässige internationale Flugverbindung. Dafür kann ich mir nun die ganze Woche jeden Abend ein anderes Beizli aussuchen, es hat genug davon. Und in den Läden findet man eigentlich auch alles für den täglichen Gebrauch, manchmal muss man ein wenig suchen. Zurück am Strand liess ich es dann Abend werden. 048 14 0464 Senggigi Beach Leider findet der Sonnenuntergang ungünstig im Nordwesten hinter einem Felsvorsprung statt (wir sind knapp südlich des Aequators), man müsste ans andere Ende der idyllischen Bucht gehen, um ihn zu sehen, das werde ich sicher mal machen! Zum Znacht gings ins benachbarte Lotus Bayview Restaurant, das direkt am Strand liegt, von den untersten Tischen sind es grade mal 20 Meter bis zum Wasser. Es gab einheimische Kost, Chicken mit balinesischem Gemüse und Reis, davor ein paar Frühlingsrollen, lecker und dreckbillig!

 

Gestern und heute gab es einige kurze Stromausfälle, ausserdem kamen am Morgen aus den Duschen und Wasserhähnen nur Rinnsale. In einem dringenden Schreiben an alle Gäste begründet und entschuldigt der Hotelmanager dies mit Stromversorgungsproblemen nach dem gestrigen Erdbeben auf Bali.

von Woody
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Thursday, 13. october 2011 4 13 /10 /Okt. /2011 19:11

Donnerstag, 13.10.11 22.50 SIN/Lombok-Time

 

Zum Erwachen am Morgen genoss ich noch ein wenig den einmaligen Ausblick aus meinem Hotelzimmer, denn endlich war nun auch die Sonne da, jetzt wo ich weiterziehen musste. Nachdem ich mich noch einmal hinters Zmorgebuffet gemacht hatte, gings ans Auschecken, den Koffer liess ich vorerst im Hotel, denn ich hatte noch etwas vor. Als ich nach draussen trat, spürte ich dann, dass mit der anwesenden Sonne auch die Temperatur nochmals angestiegen war, die Hitze war nun fast unerträglich. Kaum fünf Minuten gelaufen, erreichte ich bereits schwitzend den Singapore Flyer, das Riesenrad, ein neues Wahrzeichen der Stadt.  041 13 0451 Singapore FlyerMit diesem musste ich schon noch gefahren sein. In den zum Glück klimatisierten Kabinen kann man in einer guten halben Stunde eine ganze Runde drehen und steigt dabei auf maximal 165 m über Grund, wo sich ein gewaltiger Ausblick auf Downtown Singapore und die weitere Umgebung präsentiert. Da ich zeitlich gut dran war, gönnte ich mir zum Abschied in der Hotelbar noch einen Singapore Sling, bevor ich mich auf den Weg per U-Bahn zum Flughafen machte. Am Schalter von Silk-Air bekam ich die Bordkarte mit einem Fensterplatz für den Flug nach Lombok ausgehändigt. Und dann beim Gate der kleine Schock: Schweizer! Bisher waren mir seit dem Aussteigen aus dem A380 noch keine begegnet, nun hatte es gleich mehrere davon, gut, dass man sich da als Alleinreisender etwas verstecken kann. Mit dem A319 der Silk-Air gings südostwärts, ich hatte wieder mal eine Sitzreihe für mich, der Flieger war nur gut halb voll. Dann gabs erstaunlicherweise eine volle Mahlzeit, damit hatte ich nicht gerechnet und mir kurz vor dem Abflug in einem Subway im Changi Airport noch ein Tunasandwich geholt. Man hätte sogar aus zwei Mahlzeiten auswählen können, doch bis zu mir gabs nur noch Chicken auf Reis, auch gut. Prächtiger Sonnenuntergang und Anflug auf Lombok in der Dämmerung, daneben Bali in der Dämmerung, toll!

 

046 13 0373 welcome to Lombok Als ich diesen Aufenthalt gebucht habe, war von einer Transferzeit Flughafen-Hotel von 30 Minuten die Rede, doch unterdessen hat man am 1. Oktober nach längerer Verzögerung den neuen internationalen Flughafen von Lombok eröffnet, er liegt südöstlich der Hauptstadt Mataram. Gut für die paar wenigen Hotels im Süden, die Transferzeit dorthin verringert sich erheblich. Schlecht für die vielen Hotels im Norden, hier verdreifacht sich die Transferzeit, in meinem Fall wurde der Transfer auch noch teurer! Doch bis ich überhaupt unterwegs sein durfte, mussten noch weitere Hindernisse überwunden werden, das Abenteuer war in vollem Gange. Als erstes musste man fürs Visum anstehen, wofür 25 US-$ bezahlt werden sollten. In Singapore hatte ich meine überzähligen Singapore-$ in US-$ gewechselt, wobei mir eine unbeliebte 100$-Note untergejubelt wurde, die wollte ich nun wieder loswerden, doch der Visabeamte wollte nicht rausgeben können, obschon er vorher schon beigenweise 25$ einkassiert hatte. Auf eine 50$-Note gabs dann immerhin 110'000 Indonesische Rupien zu einem passablen Kurs als Herausgeld, nur ja keine Dollars! Dann musste man in zwei Kolonnen zur Passkontrolle anstehen. Nachdem vor mir scheinbar schon mehrere Einreisende mit den selben Unterlagen abgefertigt worden waren, ging das plötzlich bei meinem Vordermann und allen anderen in unserer Kolonne nicht mehr, wir mussten nebenan hintenanstehen und der Schalter wurde geschlossen. Dafür bekam man in dieser Reihe dann einen wunderschönen Visa-Kleber in den Pass eingefügt. Kurz bevor ich drankam, wendete sich ein weiterer Offizieller mit einer Entschuldigung für die Wartezeit an uns. Als wir reklamierten, dass man die Kolonnen ja entsprechend anschreiben könnte, meinte er, sie hätten die Schilder schon längst bei ihrer „Authority“ bestellt, nur leider noch keine erhalten. Nun ja, mit einem guten Drucker, ein paar A4-Seiten und wenig Fantasie könnte man ja auch erst mal ein Provisorium basteln und sich so viel Ärger ersparen! Mein Koffer hatte ich schon lange auf dem Rollband gleich hinter der Passkontrolle gesehen, doch plötzlich drehte er keine einsamen Runden mehr. Als ich das Visum endlich hatte, fand ich ihn weit hinten neben dem Rollband stehen. Jetzt aber schnell weiter, mein Transfermensch wartete sicher schon ungeduldig. Doch weit gefehlt, mein brandneuer Koffer hatte ein Kreidezeichen (er war offenbar zuvor gescannt worden), was nichts anderes bedeutete, als dass ich noch durch die rote Zollkontrolle gehen musste! Koffer öffnen und mir schwante Böses, ich hatte auf dem Zollzettel angekreuzt, dass ich keine Lebensmittel einführen würde (weil es ja auch verboten ist), und dabei vergessen, dass ich ja noch eine angefangene Rolle Pringles im Koffer hatte. Doch auf diese hatte es die Zöllnerin gar nicht abgesehen, vielmehr interessierte sie sich für meine mitgeführten Medikamente (Antibiotoka, die ich als Notfallmedis mit mir führe, falls mein Darm unerwartet wieder verrückt spielen sollte), nach eingehender Kontrolle derselben durfte ich schliesslich zusammenpacken und endlich raus. In der düsteren Beleuchtung der Ankunftshalle war dann wie erwartet weit und breit kein Täfeli mit „Hotelplan“ oder „Holzer“ in Sicht. Verschiedene Taxifahrer quatschten mich an und erhofften sich ein gutes Geschäft, doch schliesslich wandte sich einer mit einer Tafel, auf der „Juerg Markus“ stand, an mich, mein Transferheini hatte mich gefunden, trotz Verwechslung der Vor- und Nachnamen. Udo, so stellte sich der mässig Deutsch sprechende Tourguide vor, war nicht gleichzeitig der Fahrer, den musste er jetzt noch suchen, auf der Baustelle, die eigentlich der neue Lombok-Flughafen sein sollte. Überall wurde dort auch im Finstern noch gewerkelt, Samstag soll scheints die offizielle Eröffnung durch den Präsidenten sein. Bald war auch der Kleinbus gefunden, ich war der einzige Passagier. Nun gings in anderthalb Stunden über oft finstere Strassen, aber mit dichtem (Töff-)Verkehr von allen Seiten Richtung Hauptstadt Mataram. Dort war der Verkehr noch dichter, die Strassen dafür etwas beleuchteter. Beiläufig erwähnte Udo zwischen seinen allgemeinen Informationen, dass es am Morgen nebenan auf Bali ein heftiges Erdbeben mit Stärke über 6 gegeben habe, doch schwappe das selten auf Lombok über. Dennoch ein etwas beunruhigendes Gefühl*.

 

Endlich beim Hotel, wurde unser Fahrzeug bei der Einfahrt akribisch mit Spiegeln untersucht, kam mir vor wie an einem Russischen Grenzposten. Ich erhielt ein schönes Zimmer mit Balkon zum Meer (ich höre es...) im äussersten Trakt, weitab der Reception, also am Arsch der Welt. Dies erst recht, weil es nur in der Lobby gratis WLAN gibt, Internetverbindung im Zimmer via Kabel käme auf ca. 12$/Tag zu stehen. Ich muss mich also in dieser Woche etwas mässigen, aber ich bin ja schliesslich zum Erholen da, und nicht zum stundenlang hinter dem Compi sitzen! Wetter scheint gut zu sein, kein Regen in Sicht, und ein erster Rundgang durchs Hotel war viel versprechend, mal schauen, ob dies morgen bei Tageslicht auch so gut aussieht. Und jetzt mache ich mich auf den Weg in die Lobby, um diesen Bericht für Euch ins Netz zu stellen...

 

* Später habe ich dann erfahren, dass im Süden von Bali heute Morgen tatsächlich die Erde mit 6,0 gebebt hat,

   44 Verletzte, grössere Schäden!  Ich war davon nicht betroffen und mir geht es gut, nur damit das klar ist.

von Woody
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Wednesday, 12. october 2011 3 12 /10 /Okt. /2011 18:36

 

Mittwoch, 12.10.11 23.30 SIN-Time

 

Die halbe Nacht verbrachte ich noch mit dem Versuch, Bilder hochzuladen. Nach längerer Zeit hatte ich es geschafft, aber es war ein fertiger Murks, bei jedem Bild muss man mehrere Male probieren, also den hochtechnisierten Asiaten hätte ich schon eine etwas schnellere WLAN-Verbindung zugetraut! Ich pennte bis gegen zehn Uhr und besuchte dann das reichhaltige Frühstücksbuffet, das unter dem Motto „Essen für alle Kulturen“ zusammengestellt sein könnte. Da gab es viele fremdartige Häppchen, die man einfach versuchen musste, allerdings nicht immer mit Erfolg bzw. was fein aussieht, muss nicht immer auch entsprechend fein schmecken...

 

Heiss und drückend wars heute wieder, und es fiel eigentlich dauernd Regen, der nur in seiner Intensität variierte, so dass das Nass manchmal auch geradezu erfrischend wirkte. Die Kleider klebten, wenn ich die Regenjacke angezogen hätte, wäre das nur noch schlimmer geworden. Per U-Bahn gings zur Harbourfront und von dort mit einem Monorail rüber nach Sentosa, der Vergnügungsinsel der Singapuris. 022 12 0257 Sentosa Auch hier hat sich gegenüber meinem letzten Besuch vieles zum Schlechteren verändert, die ganze Insel scheint mittlerweile überladen mit allen möglichen „Attraktionen“, die Natur kommt zu kurz, die Strände sind eh pure Farce, immerhin hat man jetzt Ölsperren montiert, so dass Öl und Dreck der draussen parkierten Hochseeschiffe nicht mehr bis in die Lagunen geschwemmt werden. Über eine Hängebrücke besuchte ich ein Inseli, dass sich "The Southernmost Point of Continental Asia" nennt, wers glaubt... Ich sah jedenfalls links und rechts noch südlichere Punkte. Die dauernde Musikberieselung drinnen wie draussen ging einem mit der Zeit auch auf den Wecker. Ich wollte dann mit der Luftseilbahn (ja, das gibts hier!) ans Festland zurückkehren, doch die wollten $ 24.-- für eine einfache Fahrt, so bevorzugte ich halt nochmal den Monorail. Die Circle-Line der U-Bahn SMRT war am Wochenende gerade um 12 Stationen verlängert worden, eine davon ist Haw Par Villa, 025 12 0293 Haw-Par Villa also ab zum Tiger Balm Garden! Eine Fantasielandschaft mit vielen Figuren und Szenen aus den Asiatischen Kulturen, angelegt von den Erfindern des Tigerbalsams. Hier wars merklich ruhiger als auf Sentosa, sehr erholsam! Doch auch diese Anlage hat ihre besten Zeiten hinter sich, so hat man beispielsweise die Vorrichtungen und Düsen, die bei meinem letzten Besuch noch angenehme, aromatische Düfte zerstäubten, offenbar entfernt. Mit der neuen Circle-Line fuhr ich dann zurück zum Hotel. Da ich auf Sentosa in einem KFC etwas Chickenartiges zu mir genommen hatte, war der Hunger eigentlich weg, doch ein paar Satayspiesse mussten schon noch sein, also ging ich Richtung Boat Quay/Clarke Quai, wo sich am unteren Singapore River viele kleine Restaurants befinden, die mit viel Trara, Animatoren und grossen bebilderten Speisekarten für sich werben. Nach einmal hin und zurück entschied ich mich fürs Bali Island Seafood Restaurant. Hier hatte ich die Möglichkeit, Beef-/Chicken-Satayspiesse gemischt zu erhalten. Die Portion war dann zwar sehr lecker, aber relativ klein, doch mein Hunger wars ja auch, passte also! Auf dem Rückweg versuchte ich noch weitere Nachtaufnahmen der Skyline, und jetzt sollte ich langsam ans Packen denken.

 032 12 0345

 

Wers noch nicht gemerkt hat: Das Fotoalbum Singapore + Lombok 2011 ist nun eröffnet, allerdings herrscht wegen dem mühseligen Hochladen der Bilder noch etwas Unordnung. Und ich denke nicht, dass das von Lombok aus dann besser geht!

von Woody
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Tuesday, 11. october 2011 2 11 /10 /Okt. /2011 22:38

 

Mittwoch, 12.10.11 23.30 SIN-Time

 

Als erstes musste ich endlich meine Mobilität sicherstellen, ging also zum nahen U-Bahnhof Promenade, wo ich hoffte, endlich eine Travelcard kaufen zu können. Doch dort erhielt ich die Auskunft, dass es die nur an ausgewählten Stationen in der City gibt, sowie am Flughafen (Schalteröffnungszeit dort 12.00 Mittags!). Zu Fuss machte ich mich dann dran, die Marina zu umrunden und die ungewöhnliche Architektur zu bestaunen. Seit meinem letzten Aufenthalt in dieser Stadt hat sie sich unglaublich verändert. Der Merlion wurde aus seinem ursprünglichen Park nach vorne gezügelt und ist viel grösser geworden, wahrscheinlich das Original steht nun im neu erstellten Park hinter dem Löwen. Es wurde offenbar auch viel aufgeschüttet, da, wo ich wohne, war damals noch Wasser... 011 11 0193 Marina Bay Sands Ein architektonisches Highlight ist das Marina Sands mit seinem spektakulären Überbau, der an ein krummes Schiff erinnert. Vom Formel 1-Rennen, das vor zwei Wochen hier stattfand, sieht man praktisch nichts mehr, einzig an gewissen Strassen stehen noch lange Beleuchtungsträger und verschandeln die Sicht auf die historischen Gebäude. Ich umrundete die Marina und holte mir in der Station Raffles Place endlich die Travelcard. In der zentralen und zu dieser Zeit sehr belebten Station wurde es mir zwischendurch fast trümlig von den gewaltigen Volksmassen, die sich hier durchschleusten. Sofort wieder raus aus den engen Unterführungen ans Wasser und düreschnuufe! Am Merlion vorbei beendete ich die Umrundung der Marina, 013 11 0207 Merlion holte mir in einem SevenEleven noch Wasser und Knabberzeugs und tauchte dann neben dem Hotel in eine weitere Shoppingmall, wo ich am Nachmittag ein Outback Steakhouse entdeckt hatte. Dort gabs ein feines Bitzli Fleisch mit Gemüse und Kartoffeln, und zu meiner Überraschung durfte ich später noch ein Dessert im Wert von ca. $ 7.-- gratis aussuchen, weil ich so lange aufs Essen hatte warten müssen, da das erste Stück Fleisch in der Küche „overcooked“ worden sei. Dabei war mir gar nicht aufgefallen, dass ich da jetzt lange hätte warten müssen. Nach dem Banana-Nutcake und Kaffee gings dann zurück ins Pan Pacific, eigentlich sollte ich jetzt schlafen, doch nun mag ich nicht so recht...

 

Und dann hört und liest man plötzlich von Unwettern und Streckenunterbrüchen in der Heimat! Das war wohl der Regen, der mich am Montag in Thun noch knapp getroffen hat. Ich hoffe, Ihr habt alles im Griff und fühle mit den Betroffenen mit!

von Woody
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Tuesday, 11. october 2011 2 11 /10 /Okt. /2011 22:31

 

Dienstag, 11.10.11 23.30 SIN-Time (Zeitverschiebung zur Schweiz: + 6 Std)

 

Der Flug ging weiter über Burma-Thailand und links an der Malaysischen Halbinsel vorbei hinunter nach Singapore. Beim Anflug war in der Ferne Wetterleuchten/ Gewitter erkennbar, aber in Singapore selber wars trocken. Wir landeten kurz nach Sechs, und sofort beschlugen sich die Fenster von der enormen Luftfeuchtigkeit (also wars doch nicht so trocken...). Rasch gings durch die Immigration, das Gepäck war auch schon da, etwa 40 Minuten nach der Landung war ich schon auf dem Weg zur U-Bahn. Leider gabs keine Tourist-Travelcard für mich, denn der Schalter war noch geschlossen, die Automaten konnten meinem Wunsch auch nicht entsprechen. Also löste ich mit Hilfe einer netten Einheimischen halt ein Einzelticket in die Stadt, der Automat frass sogar noch meine uralten Banknoten und Münzen von 1993. Ähnliches System wie diesen Sommer in Skandinavien erlebt, man muss eine Chipkarte mit einem bestimmten Betrag laden, die Karte selber gibts nur gegen Depot. Hatte ich mich noch bei Dunkelheit in die Eingeweide des Changi Airports begeben, war es jetzt kaum eine Stunde später bereits taghell, als der Zug aus dem Untergrund auftauchte. Plötzlich der laute Ruf eines Muezzins im Zug(??), doch es war nur der Klingelton des Handys eines Mitreisenden. Mit zwei Mal Umsteigen (wobei man jeweils gleich einen Klimaschock erhielt, wenn man aus dem Zug aufs Perron stieg) erreichte ich die Station Esplanade, von wo ich den von meinen Vorgängern beschriebenen Weg nahm. Singapore ist nicht gerade eine fussgängerfreundliche Stadt, man muss sich seinen Weg durch Shopping Malls und Unterführungen/Passerellen gut suchen, Fussgängerstreifen sind selten, das Überqueren der Strassen vielerorts untersagt (dem Verbot wird mit entsprechenden Schildern Nachdruck verliehen), der Individualverkehr soll möglichst ungehindert rollen. So hat mein Hotel zwar einen sehr feudalen Eingang mit Vorfahrt für Taxis und PWs, doch der ist zu Fuss von aussen nicht erreichbar. Der gemeine Fussgänger/mit dem öV Ankommende muss kaum erkennbare Seiteneingänge benützen. Wie erwartet und gewünscht, konnte ich schon früh um 7.45 im Pan Pacific Hotel ein Zimmer beziehen. Zwar nur im 11. Stock, aber immerhin. Ausserdem mit Balkon und Sicht auf die Marina inklusive Merlion! Auch am Zimmer selber gibts nichts auszusetzen, grosszügiges Badezimmer mit einer nie gesehenen Stereodusche, nur das WLAN ist etwas lahm, Bilder hochladen dauert ewig, wenn es überhaupt funktioniert. Nach dem ersten Einrichten stellte ich den Wecker auf 11.00 und ging schlafen. Irgendwann erwachte ich, weil es draussen schüttete, das Gewitter hatte also die Stadt erreicht, weiterschlafen. Den Wecker um 11 Uhr überhörte ich, stellte ihn irgendwann neu auf 13.00, doch auch dieses Piepsen hörte ich nicht. Erst als es gegen 14 Uhr klopfte und ein Hotelangestellter die Minibar auffüllen wollte, erwachte ich wieder. Dummerweise hatte ich das „Don't disturb“-Schild vergessen rauszuhängen. Ich erwachte weiter, ging erst mal unter die Dusche und war etwas später bereit für eine erste Erkundungstour.

von Woody
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Tuesday, 11. october 2011 2 11 /10 /Okt. /2011 02:36

Montag, 10.10.11 19.19 (01.19 SIN-Time) im A380 über Indien, östlich von Neu Delhi

 

Bisher ist alles glatt gelaufen, doch am Flughafen hatte ich nicht zuviel Zeit... Eigentlich hatte ich gepokert, hätte eine halbe Stunde früher zuhause abfahren sollen, doch weil ich die Bordkarte ja schon hatte, meinte ich, noch etwas länger pennen zu dürfen und zudem der Rushhour in den Zügen auszuweichen. 10.16 stieg ich aus dem Zug (CheckIn-Zeit 10.15), 10.30 war das Gepäck abgegeben und der Immigrationsfötzel für Singapore auch schon ausgefüllt. Noch rasch zwei Bücher kaufen, eines konkret beabsichtigt (ich komme drauf zurück) und eines ein Spontankauf. Einzig bei der Passkontrolle gabs Stau, ich wurde in eine Kolonne von Indern/Pakistani o.ä. verwiesen, deren Pässe akribisch kontrolliert wurden. Bald gings aber mit der Skymetro hinaus zum Dock E, noch ein paar Baustellen umwandert, durch die Security, eine Flasche Wasser geholt, und schon waren sie am Gate E67 am Boarden. Ich kam genau zum Zeitpunkt, als mein Abteil zum Einsteigen aufgerufen wurde, die teilen das mit farbigen Klebern auf den Boardingpässen ein. Fensterplatz wie erwähnt, ein Sitznachbar am Gangplatz, vielleicht ein SIA-Angestellter, denn er unterhielt sich recht familiär mit dem Bordpersonal. Er verschlaufte sich schon vor Abflug (wahrscheinlich durch Insider-Info) auf eine mittlere Sitzreihe, die komplett leer war, was mich dazu veranlasste, mein Glück mit den freien Nachbarplätzen noch per SMS in die Welt hinauszuposaunen. Doch zu früh gefreut, ein paar Chinesen, die allerletzten Anschlussreisenden, auf die wir noch warten mussten, belegten genau diese Sitzreihe, und so hatte ich den Kollegen wieder neben mir, aber immer noch einen freien Platz dazwischen. Nach dem Mittagessen entschwand er dann aber definitiv, wohl in höhere Gefilde, sprich Upperdeck. Seither habe ich wieder freien Zugang zu meinem Fensterplatz 41K. Wir flogen über Österreich-Ungarn-Rumänien, quer übers Schwarze Meer, den Kaukasus, Irak-Afghanistan-Pakistan und jetzt über Indien, entlang dem Himalaja südostwärts, jetzt dann gleich Höhe Kathmandu (links) bzw. Varanasi (rechts), heading to Kalkutta. Höhe 11888m, 954 km/h, 6819 km sind zurückgelegt, 006 11 0326 Flugroute es verbleiben noch 3785 km, Time to Destination 4:24, draussen ist es -52° C, (brr!) und seit etwa vier Stunden dunkel, nachdem man schräg rückblickend noch einen kitschigen orangen Sonnenuntergang bestaunen konnte. Nach dem feinen Essen habe ich mir erst mal eine zweistündige und sehr aktuelle BBC-Dokumentation über Queen (die Band, nicht die Regentin!) angeschaut. Das Unterhaltungssystem bietet wirklich unzählige Möglichkeiten, sich die Zeit zu vertreiben. Auch die Flight-Attendants sind sehr aufmerksam, versorgen uns dauernd mit kleinen Snacks und Flüssigem. Singapore wir kommen!

von Woody
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Monday, 10. october 2011 1 10 /10 /Okt. /2011 09:33

 

Montag, 10.10.11 09.30 im IC zum Flughafen

 

Gegen sieben Uhr stand ich heute auf, das meiste war eigentlich schon vorbereitet, ich musste nur noch zmörgele und den Toilettensack einpacken. Leider regnete es, so dass ich in letzter Sekunde noch zur schon eingepackten Regenjacke greifen musste. Auf dem Weg zum Bahnhof wurde ich aber zum Glück kaum nass. Ich reiste via Thun, um dem Gschtungg in Bern auszuweichen, holte mir dort erst mal einen Kaffee und wartete auf meinen Zug. Der IC Richtung Brig war chnütschvoll mit Militär, alle Dosto-Einstiege verstellt mit Gepäck und Menschen. Der Zug fuhr los, doch vorne wollte eine Tür in der Kurve nicht richtig zugehen, worauf der IC wieder anhielt, und das im Gleis, wo ich meinen Zug zum Flughafen erwartete! Da ich mir keine Verspätungen leisten konnte, griff ich halt kurz ein, denn im Zug selber regte sich nichts. Beim Vorbeigehen sah ich im Wagen neben demjenigen mit der gestörten Türe den Zugführer am telefonieren. Ich deutete ihm, dass sich das Problem gleich nebenan befinde, doch er reagierte nicht, also ging ich hin und gab der Türe den entscheidenden Kick, damit sie ganz schliessen konnte. Gopfridli, no i de Ferie muesch wärche, nume wüu angeri ihri Büez nid richtig mache!! Der Zug fuhr endlich weiter, kein Dankeschön vom Zugpersonal (@Tinu: IC 810, ZP rügen und "bitte, gern geschehen" weiterleiten!)! Nein, der Dank kam dann von oben, denn in diesem Moment fing es richtig an zu schütten, und da es auf dem Thuner Perron im Sektor D kein Dach hat, wurde ich richtig nass, bis ich eines über dem Kopf hatte. Nicht nur ich, auch mein schöner neuer Rollkoffer kriegte ziemlich Feuchtigkeit ab, hoffentlich trocknet das noch bis Zürich.

Natürlich bin ich nun pünktlich unterwegs, im Moment gerade in der Region Olten (Vorsicht!). Meine Bordkarte für den A380 konnte ich mir schon am Samstag ausdrucken, dabei habe ich mich kurzfristig vom gebuchten Gangplatz zu einem Fensterplatz in Reihe 41 umplatziert. Hab mir gedacht, dass man vielleicht heute noch etwas sieht, während beim Rückflug dann ja dauernd finster sein wird. Und nun harre ich der Dinge die da kommen, und meine Sachen trocknen zum Glück auch langsam aber sicher... Happy landing!

von Woody
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Thursday, 6. october 2011 4 06 /10 /Okt. /2011 10:12

Zum Schluss dieses recht intensiven Reisejahres und auch im Hinblick darauf, was wir nächstes Jahr noch Verrücktes vorhaben, brauche ich für einmal ein wenig Gelegenheit zum Ausspannen! Ab nach Lombok, mit einem kurzen Zwischenstopp in Singapore.

 

Lombok??

Ist die Nachbarinsel von Bali und gehört zu Indonesien. Alles weitere folgt in den nächsten Tagen.

Hier erst mal das vorgesehene Programm:

 

 

Mo 10.10.11

 

11.45 Flug Zürich-Singapore mit Singapore Airlines SQ345 – Airbus A380

 

 

Di 11.10.11 PP SIN

 

05.55 Ankunft in Singapore Changi Airport

 

Hotel Pan Pacific

7 Raffles Boulevard

Marina Square

Singapore

 

 

Do 13.10.11

 

15.45 Flug Singapore-Lombok mit Silk Air MI128 – Airbus A319

 

18.30 Ankunft am Bandara Internasional Airport Lombok

 

Transfer nach Senggigi   SheratonSenggigi

 

Hotel

Sheraton Senggigi Beach Resort

JL Raya Senggigi Km 8

ID-83015 Lombok

Tel +62 370 693 333

Fax +62 370 693 241

 

 

Do 20.10.11

 

Transfer zum Bandara InternasionalAirport

 

19.25 Flug Lombok-Singapore mit Silk Air/SIA SQ5219 – Airbus A319

22.00 Ankunft in Singapore Changi Airport – Terminalwechsel

 

 

Fr. 21.10.11

 

01.20 Flug Singapore-Zürich mit Singapore Airlines SQ346 – Airbus A380

 

08.00 Ankunft in Zürich

von Woody
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