Monday, 21. january 2008 1 21 /01 /Jan. /2008 09:38

Hobart Airport - Port Arthur; 164,5 km

Da ich noch bis morgens um halb Zwei im TV die Partie Roddick gegen Kohlschreiber verfolgt hatte, schlief ich heute lange aus, gepackt hatte ich ja schon. Um halb Zwei gingen die beiden erst in den fuenften Satz, das Ende mochte ich nicht mehr abwarten, ich pennte vorher ein. Kohlschreiber schlug schliesslich mit Roddick einen der aergsten Gegner Federers. 
In der Nacht hatte es immer wieder kurz geregnet. Ich verabschiedete mich von der Familie Tresise und fuhr im Regen zum Flughafen, eine etwas glitschige Angelegenheit, da nach der langen Trockenheit auf den Strassen ein Wasser- und Schmutzfilm lag. Ausserdem hatte mein Toyota nicht mehr die besten Reifen. Ich schaffte es dennoch in der geplanten Zeit, gab das Auto zurueck und checkte bei Virgin Blue ein. Danach reichte es noch gerade fuer ein Subway-Sandwich, bevor die B737 Richtung Hobart abhob. Dort holte ich das naechste Mietauto, ein Hyundai Accent, etwas handlicher als der Riesen-Toyota zuvor, dafuer fehlt die Cruise Control. Nicht so schlimm, auf den Strassen hier kann sie eh nicht gut eingesetzt werden. Die Dame am Hertz-Schalter runzelte die Stirn, als ich ihr sagte, dass ich fuer heute Nacht noch eine Unterkunft suche, sie riet mir via Tourist-Info in der Stadt etwas zu buchen. Doch nach Hobart hinein wollte ich ja gerade noch nicht. Meine allgemeine Richtung war Suedosten und schon nach den ersten Kilometern meldeten einige Motels und Cottages "vacancy", was mich ermutigte, bis Port Arthur auf der Tasman Peninsula durchzufahren, ich haette ja dann notfalls zurueckfahren koennen. Das war aber nicht noetig, denn das Comfort Inn in Port Arthur hatte noch ein Zimmer fuer mich. undefined Schwieriger als erwartet erwies sich dafuer die Nahrungsbeschaffung Samstag Abends nach 19 Uhr. Kein Restaurant oder Cafe hatte noch offen, oder dann wars ein Club oder eine Bar, wo es nichts zu Essen gab. Schliesslich fand ich in Eaglehawk Neck bei einem Best Western Hotel (das ich auch fuer die Uebernachtung in Betracht gezogen hatte) ein auch fuer aussenstehende Gaeste offenes Restaurant an einer schoenen Bucht, wo es fuer mich ein ziemlich kurioses Mixed Grill aus Kaenguru, Chicken, Rind und einer Art Bauernbratwurst gab. Dafuer habe ich jetzt schon die ganze Tasman Peninsula umrundet und einige Lookouts angefahren. 

(Fortsetzung folgt, der Internet-Laden will schliessen. Bin halt im Moment etwas hintendrein mit den Berichten, aber die Moeglichkeiten sind beschraenkt...)

(So, es geht weiter, doch ich habe wiederum nur eine Stunde Zeit...)


So suedlich war ich noch nie, suedlicher geht nur noch auf Neuseelands Suedinsel und an der Suedspitze Suedamerikas, und natuerlich am Suedpol. Anderseits ist man hier noch soweit vom Suedpol entfernt, wie vergleichsweise Griechenland vom Nordpol.

Die Landschaft ist grandios. Man faehrt entlang einer Bucht, dann ueber waldige Huegel zur naechsten Bucht, dann ist alles mit weidenden Schafen uebersaet. Erinnert mich irgendwie an Neuseeland? Schottland? Irland?  Obwohl, es ist zum Teil weniger gruen als erwartet. Nun bruete ich noch ueber der sinnvollen Fortsetzung meiner Rundreise. Da morgen nicht so gutes Wetter angesagt ist, werde ich wahrscheinlich erst mal ca. 350 km westwaerts transferieren, um dann vom Montag an die Insel im Uhrzeigersinn zu umrunden, bis ich am Schluss wieder in Hobart bin.


von Woody
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Monday, 21. january 2008 1 21 /01 /Jan. /2008 09:28

Schon der letzte Tag am Australian Open. Mittlerweile kann man auch vielen Doppel- und Mixed-Partien beiwohnen, und trotzdem bleiben noch viele Aussenplaetze frei, welche rege fuers Training benutzt werden. So konnte man Ana Ivanovic, David Nalbandian und sogar Patty Schnyder beobachten, welche mit Emmanuelle Gagliardi ein kleines Fed-Cup-Team-Training auf dem allerhintersten Platz veranstaltete. undefined In der Rod Laver Arena hatte ich den schlechtesten Sitzplatz der Woche, zweitoberste Reihe, wo sich die Hitze staut, dazu war ich eingepfercht zwischen zwei ueberbreiten Ladies. Doch sah ich trotzdem noch die Nr. 1 der Damen, Justine Henin, welche gerade ihr Spiel siegreich beendete, danach die Nr. 3, Jelena Jankovic, welche gegen die Franzoesin Virginie Razzano drei Saetze benoetigte. Zum Schluss sah ich dann das ganze Spiel von Rafa Nadal gegen den Franzosen Gilles Simon, dem im ersten Satz beinahe eine Ueberraschung gelang, hatte er doch zwei Satzbaelle zum 6:3, verlor aber dann doch 5:7 und den Rest des Matches.
Nachtessen gab es dann bei Tresises, und dann fiel endlich der lange ersehnte Regen ueber Melbourne, leider wars nicht allzu viel. Mit einem Spaziergang mit Jackie, dem Hund der Tresises, beendeten wir diesen Tag bzw. ich bin wieder mal am Packen...

von Woody
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Friday, 18. january 2008 5 18 /01 /Jan. /2008 00:45
Auf Wunsch von Manolita hier ein Foto von Sabina und Tochter Rachael Tresise beim Kuchenbacken. Lasst Euch nicht durch die blaue Farbe verwirren...
Und die ganze Familie bringen wir vielleicht auch noch irgendwann aufs Bild. undefined
Hier also noch alle Familienmitglieder und Hund Jackie
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von Woody
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Friday, 18. january 2008 5 18 /01 /Jan. /2008 00:25

Etwa 5 km von Box Hill stadteinwaerts in Riversdale befindet sich eine eisenbahntechnische Besonderheit, ein Bahnuebergang, ueber welchen auch noch Tramgleise fuehren. Da bin ich nun die letzten Tage ein paar Mal druebergefahren oder im Tram vor der geschlossenen Barriere gestanden, jetzt wollte ich mir das mal naeher ansehen. Zur Anlage gehoert auch noch ein schmuckes mechanisches Stellwerk.
undefined Dann fuhr ich ostwaerts ca. 25 km nach Belgrave. Von dort aus faehrt ein Dampfzug namens "Puffing Billy" weitere 25 km in die Dandendong Ranges. Man muss dafuer allerdings fast einen Tagesausflug einplanen und so beliess ich es mit ein paar Fotos eines ankommenden bzw. abfahrenden Zuges. Am fruehen Nachmittag gings zurueck nach Riversdale, dort hatte ich ein P+R entdeckt, wo ich das Auto hinstellte. Per S-Bahn, operated by Connex, fuhr ich dann in die Stadt. Die eigentliche City hatte ich vor zwei Jahren bereits erkundet, diesmal gings ins Gebiet der South Bank am suedlichen Ufer des Yarra Rivers. undefined Eine Flaniermeile, wo man Restaurants fuer jeden Geschmack findet. Und so sitze ich nun bei einem Griechen (in der 1. Reihe) und geniesse den wiederum lauen Sommerabend in Erwartung eines feinen Nachtessens. Roger Federer hat auch ohne mich gewonnen, morgen gehe ich dann nochmals Tennis gucken.

von Woody
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Thursday, 17. january 2008 4 17 /01 /Jan. /2008 08:41

Als ich heute Mittag im Melbourne Park ankam, hatte Patty Schnyder ihren Match bereits verloren. Sehen konnte ich ihn ohnehin nicht, denn Patty spielte in der Vodafone-Arena, dem einzigen Platz, der mir mit meinem Ticket verwehrt bleibt. So hatte ich die Wahl zwischen Stanislas Wawrinka auf Platz 13 und Rafael Nadal auf dem Centre Court. Da Nadal eben erst begann, waehrend Wawrinka den ersten Satz schon verloren hatte, ging ich also zum Feld 13, um den Schweizer zu unterstuetzen, was auch gelang, er gewann den zweiten Satz. Da dies hier nun laenger zu dauern schien, wechselte ich in die Rod Laver Arena und sah dort die zweite Haelfte des Nadal-Matches, Rafa gewann natuerlich. undefined Als ich zum Platz 13 zurueckkam, hatte Wawrinka erst gerade den dritten Satz verloren und musste schliesslich zu Beginn des vierten Satzes verletzt aufgeben, schade!
Die Temperaturen machten heute auch Kapriolen. Wars am Vormittag noch ueberzogen, so kam am Mittag die Sonne und mit ihr die Hitze zurueck, allerdings windete es auch ziemlich. Gegen Abend kuehlte es wieder ab, der Wind blieb, und so froestelte es mich waehrend der ganzen Night Session doch ziemlich. Ich haette niemals gedacht, dass ich hier mal noch frieren wuerde!
Am Abend spielten Lindsay Davenport gegen Maria Sharapova (frueher mal eine Top-Affiche) und Andy Roddick gewann in einem unterhaltsamen Match gegen den Deutschen Michael Berrer. Morgen nehme ich mir mal eine Auszeit vom Tennis, es gibt in und um Melbourne noch anderes zu sehen...

von Woody
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Wednesday, 16. january 2008 3 16 /01 /Jan. /2008 00:50

Nach dem Aufstehen konsultierte ich erst mal den Spielplan der Australian Open im Internet, und nachdem feststand, dass Roger Federer erst  am Abend spielt, hatte ich es nicht mehr so eilig und aktualisierte den Rest des Vormittags mal den Blog mit Fotos und Text. Gegen Mittag fuhr ich mit dem Tram zur Rod Laver Arena. Wahnsinnig, wie viele Zuschauer schon am zweiten Spieltag da waren (am Abend wurde dann ein Tagesrekord von 17'587 Zuschauer vermeldet)! Kaum war ich drin, kam ein grosser Pulk um die Ecke, in der Mitte Andy Roddick mit blossem Oberkoerper, wohl vom Training kommend, um ihn herum einige Securityleute und dann Dutzende kreischender Fans. Eben eingetroffen, hatte ich natuerlich die Kamera noch nicht schussbereit. Dafuer kam ich genau richtig zum Beginn des ersten Duells Australien-Schweiz. Neben Federer war naemlich heute noch die Westschweizerin Timea Bacsinszky im Einsatz. Sie spielte auf einem Aussenplatz gegen die Australierin Sophie Ferguson und gewann 6:4 6:3. Ich schlenderte weiter ueber die Anlage, sah noch die Chinesin Na Li, die kuerzlich Patty Schnyder geschlagen hatte und brauchte dann dringend Schatten, den gabs auf meinem reservierten Platz in der Rod Laver Arena. Dort verfolgte ich das Spiel von Lleyton Hewitt, der gegen den Belgier Steve Darcis gewann. Immer viel los im Publikum, wenn ein Australier spielt. Bis zum Beginn der Night Session sah ich weitere Spiele auf den ueber 20 Aussenplaetzen, welche alle frei zugaenglich sind. undefined Um 19.30 spielte dann zuerst Venus Williams in der Arena gegen die Chinesin Zi Yan. Venus gewann, machte es aber im zweiten Satz noch etwas spannend und brachte sich fast selbst um den Sieg. Dann war es endlich Zeit fuer den Champ! Roger Federer spielte gegen den unbekannten Argentinier Diego Hartfield und liess diesem keine Chance: 6:0 6:3 6:0 war das brutale Resultat, obwohl Hartfield gar nicht mal so schlecht war. undefined Doch Federer spielte von Anfang an traumhaft und begeisterte schon in diesem Erstrundenmatch. So war dann (im Gegensatz zum Vortag) der Tennisabend schon kurz vor 23 Uhr zu Ende und dank der Tatsache, dass mein Tram stadtauswarts faehrt (stadteinwaerts standen alle Schlange), war ich schon um Mitternacht wieder in Box Hill. Morgen spielen weitere Schweizer.

von Woody
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Tuesday, 15. january 2008 2 15 /01 /Jan. /2008 02:32
Gegenwaertig verfuege ich hier bei Familie Tresise ueber einen funktionablen Internetanschluss, so dass ich das Fotoalbum in den naechsten Tagen, wenn ich nicht gerade am Tennis schauen bin, laufend aufstocken kann. Ein Blick ins Album lohnt sich also.
von Woody
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Tuesday, 15. january 2008 2 15 /01 /Jan. /2008 02:25
DIE Ausstellung im National Maritime Museum in Sydney. Wie man allerdings den hochalpinen Oetzi in Zusammenhang mit Seefahrt bringt, ist mir raetselhaft.....
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Fuer Insider: THALES (vormals Alcatel) ruestet nicht nur lange Alpentunnel mit mehr oder weniger zuverlaessiger Sicherungstechnik aus, sondern ist offenbar auch fuer Handfesteres zu haben. Vielleicht sollte man die Australische Navy mal ueber die Risiken und Nebenwirkungen informieren...
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von Woody
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Tuesday, 15. january 2008 2 15 /01 /Jan. /2008 00:32

Frueh um sieben Uhr musste ich heute aufstehen (ich glaub den Jetlag habe ich mittlerweile ueberstanden bzw. gar nicht viel davon bemerkt). Nach Fertigpacken, Zmorge und Hotel-auschecken gings per Tram und S-Bahn (wenn man dem so sagen kann, es fahren noch jahrzehntealte, ziemlich lahme Doppelstoecker...) wieder an den Airport. Aus mir bis hierhin unbekannten Gruenden startete mein Inlandflug nach Melbourne (JetStar, die Billig-Airline-Tochter von Qantas) vom Internationalen Terminal mit entsprechend laengerer Vorlaufzeit fuer Check-In und Security. Am Check-In stellte sich dann heraus, dass der Flieger ab Melbourne eben noch weiter nach Bangkok fliegt, deshalb die internationale Abfertigung. Mit speziellen Klebern auf dem Boardingpass konnte man dann zumindest die Immigration und Zollkontrolle umgehen. Nach dem Einchecken zog es mich auf Observation-Deck, denn nach meinen Recherchen sollte der A380 der Singapore Airlines  zwischen 7.00 und 13.45 in Sydney rumstehen. Tatsaechlich war er da, doch um 9.30 stand er bereits in der Warteschlange an der Piste fuer den Abflug. Und so erlebte ich einige Minuten spaeter noch unverhofft erstmals einen Start dieses Riesenvogels. undefined Unsere JetStar A330 wurde etwas spaet ans Dock gebracht, so dass wir mit etwa einer halben Stunde Verspaetung abhoben (Rod sagte mir spaeter, das sei normal bei dieser Airline...). Nach der Landung in Melbourne mussten wir dann noch laengere Zeit im Flieger verharren, da mit dem Andocken etwas nicht klappte, gab zusammen dann fast eine Stunde Verspaetung. Bei Hertz holte ich mein Mietauto, ein blauer Toyota Camry, viel groesser, als die Kategorie, die ich bestellt hatte! Nachdem ich mich bei Sabina gemeldet hatte und das Auto inspiziert war, getraute ich mich auf die Strassen. Vergangenheitsbewaeltigung letzter Teil: Ich schlug den selben Weg ein, wie vor zwei Jahren, einerseits, weil der von der Stadt weg auf sehr ruhige Strassen fuehrt, wo man sich sueferli ans Auto und ans Linksfahren gewoehnen kann, ohne gleich einem anderen Verkehrsteilnehmer in den Weg zu kommen. Andrerseits, weil ich vor zwei Jahren in dieser Gegend noerdlich und oestlich von Melbourne noch Fotos gemacht hatte, welche ich spaeter ja unweiderbringlich zerstoert hatte. Also steuerte ich erst mal das Tram-Museum bei Bylands an, welches mitten in der Praerie liegt (dort sind urspruenglich sicher niemals Trams gefahren) und welches auch diesmal leider geschlossen war (aha, Montag...). undefined Das ergab nur einige Fotos durch den Zaun von ein paar Metern Gleis und schmucker Oberleitung und von einem rumstehenden Triebwagen. Weiter nach Seymour, etwa 100 km nordoestlich von Melbourne. Auch dort hatte ich am Bahnhof noch einige Fotos machen wollen, doch der Bahnhof ist mittlerweile eine Baustelle und gibt im Moment nicht viel her. Dafuer erhielt ich im Schnellimbiss nebenan wie erwartet einen saftigen, grossen Hamburger, wie es sie nur hier in Australien gibt! Am spaeten Nachmittag fuhr ich dann bei schoenstem heissen Wetter (in Sydney war es auch am Morgen stark bewoelkt) durch die Weingebiete des Yarra-Valley nach Box Hill, im Osten von Melbourne. Dort traf ich gegen halb Sieben bei der Familie Tresise ein, wo ich mich fuer den Rest der Woche einquartieren darf. Und schon nach dem Znacht gabs erste Haeppchen Live-Tennis im TV, und zwar gerade fuer den Rest des Abends, im Moment kaempft Nadal ums Weiterkommen. Der muss gewinnen, denn den moechte ich am Mittwoch dann gerne noch ganz live sehen! (Anmerkung der Redaktion: Nach den ersten zwei Saetzen, die sehr umstritten waren, machte er im dritten kurzen Prozess und gewann 7:6 7:5 6:1, morgens um halb Zwei...)

von Woody
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Sunday, 13. january 2008 7 13 /01 /Jan. /2008 12:42

Es kann durchaus Tage geben, an denen es nichts Besonderes zu berichten gibt. Heute ist so ein Tag.  Ich umschlenderte heute in der Mittagshitze den Darling Harbour. Auch hier werden, wie anderswo, nicht mehr benoetigte Hafen- und Dockanlagen an bester Lage in moeglichst teure Wohnquartiere umgestaltet. Sieht grossartig aus, wunderschoene Wohnungen, doch viele der Appartments sind leer, wohl weil es sich niemand leisten kann. Und ein lebendiges Quartier sieht auch anders aus.
Sonntags wird jeweils die Pyrmont-Bruecke, eine alte Drehbruecke, welche den Darling Harbour ueberspannt und nur noch den Fussgaengern und dem Monorail dient, ein paar Mal geoeffnet bzw. gedreht. Ich war bei einem solchem Manoever dabei.  undefined
Am Nachmittag doeste ich dann auf einer Parkbank im Schatten eines riesigen Farn-Baumes im Tumbalong-Park, bis mich ein herannahendes Gewitter vetrieb. Die ersten Regentropfen, seit ich hier bin, von Abkuehlung jedoch keine Spur.
Dann nahm mich mir im Internet-Supermarket mit der unbegrenzten Surf-Zeit mal die Zeit, einige Bilder runterzuladen. Dauert ewig, doch Ihr wollt ja was sehen!
Nun sitze ich in der Hotelbar bei einem Margarita, spaeter gibts dann noch Znacht unten am Hafen, dann sollte ich noch ans Packen denken. Der Gewitterregen geht weiter, auch in den naechsten Tagen solls laut Wetterbericht Schauer geben. Zeit also, Sydney zu verlassen, morgen gehts nach Melbourne.

Und so haette ich eigentlich nach dem zweiten Satz aufhoeren koennen, und doch war das eine oder andere Belanglose heute doch erwaehnenswert....

von Woody
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Sunday, 13. january 2008 7 13 /01 /Jan. /2008 07:57

In Katoomba habe ich noch ein neues australisches Wort gelernt. Waere da nicht noch das Bild dabei, ich waere heute noch am ueberlegen, was damit gemeint ist... undefined

von Woody
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Sunday, 13. january 2008 7 13 /01 /Jan. /2008 07:42
Endlich habe ich es geschafft, ein paar Bilder zu montieren, geht allerdings nur troepfchenweise, das Runterladen von drei Bildern benoetigte ueber 20 Minuten. Sie sind im neu erstellten Fotoalbum Australia-08 abgelegt und schmuecken ab sofort den einen oder anderen Beitrag. Was ich noch nicht herausgefunden habe, wie man hochformatige Bilder richtig hindreht. Als Zwischenloesung muesst Ihr halt das Bild separat oeffnen und dann drehen, oder einfach den Kopf schraeg halten ;-)
von Woody
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Saturday, 12. january 2008 6 12 /01 /Jan. /2008 13:32

Ich sitze wieder mal in einer Seafood-Beiz unten am Darling Harbour. Hier hat es so viele Restaurants, da kann man jeden Abend eine andere ausprobieren. Diesmal habe ich sogar die erste Reihe gekriegt und kann den Leuten beim Flanieren zuschauen. Und es flaniert vieles am Samstagabend, das kann ich euch sagen!! Heute war ich am Manly Beach, und ich war nicht der einzige. Ganz Sydney, nein, ganz Sydney und dazu noch alle Touristen schienen die Faehren nach Manly zu stuermen. Erstaunlich wie viele Leute eine solche Faehre auf einmal transportieren kann. Das verteilte sich dann in Manly recht gut auf Strand und Shoppingmeile, Adria-Verhaeltnisse herrschten am Strand jedenfalls keine, auch fuer mich gabs noch genuegend Platz. Und so planschte ich also wieder mal im Pazifik. Die Hauptsportarten hier sind  allerdings Surfen und Beachvolleyball. Die Brandung ist recht stark, schwimmen geht nur in schmalen, von Lifeguard abgesteckten und ueberwachten Zonen. Gegen fuenf Uhr ueberzog es dann, und so nahm ich die naechste Faehre zurueck in die Stadt. undefined Und jetzt werde ich dann gleich nochmals an den Circular Quay runter fahren, um einige Nachtaufnahmen von Opera House und Bruecke zu machen. undefined

von Woody
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Saturday, 12. january 2008 6 12 /01 /Jan. /2008 00:53

Endlich mal ausschlafen, schliesslich habe ich ja Ferien!
An meinem Hotel fuehrt die einzige Tramlinie Sydneys vorbei, und ich wollte doch endlich mal sehen, wo die ueberhaupt hinfuehrt. Ins Niemandsland! An der Endhaltestelle, unter einer Strassenueberfuehrung gelegen, ist einfach nichts. Man kommt die Treppe hoch, ist an einer stark befahrenen Strassenkreuzung, ein paar Haeuser, sonst nichts. Ich fuhr mit dem naechsten Tram wieder stadteinwaerts.
Am Nachmittag erfuellte ich mir dann einen Traum, den ich hatte, seit ich wusste, dass man das machen kann, was ich heute gemacht habe. Alles klar? Ich bestieg die Harbour Bridge!
Gefuehrt von einem Guide, in spezielle Overalls gehuellt und mit einer Art Laufkatze an einem durchgehenden Kabel angeseilt und unter weiteren rigorosen Sicherheitsmassnahmen (alles was mitgefuehrt wurde, war irgendwo angeschnallt, also Brille, Hut, sogar die Schweisstuecher, die wir erhielten) sowie mit Funk ausgeruestet gings zwei Stunden lang ueber den einen Brueckenbogen hoch bis zu den beiden riesigen Flaggen ueber der Bruckenmitte und ueber den gegenueberliegenden Bogen wieder hinunter, ein grandioses Erlebnis!!! Die Stufen und Stege sind so breit, das haette man auch nicht angeseilt bewaeltigen koennen, aber sicher ist sicher. Zudem war das Wetter wie erwartet sehr gut, es war nicht zu heiss und der Wind hielt sich in Grenzen (die steigen da bis zu einer Windgeschwindigkeit von 90 km/h noch hoch!!). Waehrend wir auf der Bruecke waren, fuhr untendurch gerade ein riesiger Oeltanker, spektakulaer! Damit wir den tollen Blick auf Hafen, Opera House und die City ausfuehrlich geniessen konnten, hielten wir ab und zu an, auch damit der Guide von uns Fotos machen konnte. Das Mitnehmen der eigenen Kamera war leider nicht erlaubt. Es war ueberhaupt nicht anstrengend und ging viel zu schnell vorbei. Bei der Ruckkehr erhielten wir ein Zertifikat, das Gruppenfoto (es steigen jeweils Gruppen von 12 Personen hoch) sowie eigene Einzelfotos auf CD. Den Bridge Climb werde ich sicher einmal wiederholen, denn es gibt noch eine alternative Route! undefined
Danach flanierte ich noch ein wenig durch die Rocks, das aelteste Quartier Sydneys am stadtseitigen Brueckenkopf der Harbour Bridge. Morgen ist wieder ein Ausflug angesagt.

von Woody
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Thursday, 10. january 2008 4 10 /01 /Jan. /2008 13:39

Computer sind ueberall gleich - stimmt nicht!!

Da hier die Tastaturen etwas anders als gewohnt eingeteilt sind, kann es schon mal vorkommen, dass in meinen Berichten Fehler auftauchen, manchmal auch bedingt durch den Zeitdruck, weil man ja teilweise zum Voraus fuer die Internetbenuetzung zahlt. Entschuldigt bitte diese Fehler, bei genuegend Zeitvorrat kann ich die Berichte jedoch immer noch korrigieren und verbessern.

Ausserdem versuche ich hier krampfhaft, noch ein paar Bilder beizufuegen. Doch trotz USB-Schnittstelle, Kartenleser und einem Dateimanager will dies leider nicht gelingen, ich muss Euch deshalb vertroesten und hoffe, dass ich irgendwo noch etwas Brauchbares finde.

von Woody
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