26. Mai 2017 5 26 /05 /Mai /2017 21:08

Mittwoch, 24.05.17

Heute war früh Tagwache, mussten wir doch noch einen Bus erwischen, welcher uns hinüber nach Algeciras zum Bahnhof bringen sollte. Gegen halb Acht gings deshalb (ohne Zmorge) zur Bus-Zentralstation, welche zum Glück ganz in der Nähe des Hotels liegt. Dort bestiegen wir den Bus directo, welcher mit nur wenigen Zwischenhalten in einer guten halben Stunde zum Bahnhof Algeciras fuhr, wo wir nach der in Spanien üblichen Sicherheitskontrolle in den Talgo „Altaria“ nach Madrid umstiegen. Erst ging es auf recht holprigem Gleis noch richtig in die Berge hinein, mit teils spektakulärer Streckenführung. Später wurde es wieder flacher, unser Zug bekam eine Elektrolok und wurde gleichzeitig durch ein Schöpfli geschoben, wo er von Breit- auf Normalspur umgespurt wurde. Anschliessend gings auf eine Hochgeschwindigkeits-Strecke und nun mit max. 200 km/h Richtung Madrid, wo wir im Bahnhof Atocha sogar mehrere Minuten vorzeitig eintrafen. In der alten Bahnhofhalle wurde hier ein veritabler Regenwald angepflanzt, ein Ruhepol in der hektischen Pendlerwelt. In Teichen schwimmen zudem hunderte von Wasserschildkröten. Wir schauten uns diese Halle kurz an, anschliessen suchten wir eine passende S-Bahn für den Transfer zum Bahnhof Chamartín, wo sich unser Hotel befindet. Für die S-Bahn (hier Cercanías genannt) mussten wir noch ein Ersatzticket organisieren, da sich die Perronschranken mit unseren Freifahrscheinen nicht öffnen liessen. Dann gings eine Viertelstunde unter der City hindurch von Süd nach Nord, anschliessend etwa 600 m zu Fuss zu vier grossen Hochhäusern, in einem davon befindet sich unser nächstes Hotel, das „Eurostar Madrid Tower“. Ich hatte ein Zimmer ab dem 21. Stock gebucht, nach Verhandlung mit der netten Receptionistin stiegen wir vom 23. über den 24. bis in den 27. Stock hoch, der oberste mit Zimmern, darüber befindet sich nur noch Fitnesscenter im 29. und das Restaurant im 30. Stock! Gespannt fuhren wir mit dem Lift hoch und wurden nicht enttäuscht, das Zimmer ist mit allen Schikanen ausgestattet und sehr edel eingerichtet, nur mit dem Lichtschalter haben wir unsere liebe Mühe. Und die Aussicht Richtung Osten ist natürlich auch grandios, wir überblicken das ganze nördliche Gleisfeld des Bahnhofs Chamartín. Wir genossen für einige Zeit Zimmer und Aussicht und machten uns dann später auf die Suche nach einem passenden Restaurant fürs Znacht. Nach ein paar lustigen Fotos mit einem Springbrunnen in der Nähe unseres Hotelturms fanden wir das „Sota Caballo Rey", wo es eine feine Platte mit Rindfleisch gab. Anschliessend genossen wir noch ein wenig die Rundsicht über das nächtliche Nord-Madrid.

Tinus Weiterreise

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Published by Woody
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