24. Mai 2017 3 24 /05 /Mai /2017 21:54

Dienstag, 23.05.17

Heute stand diverses auf dem Programm, also standen wir recht früh auf. Doch zuerst gab es ein Frühstück vom reichhaltigen Buffet im Hotel. Gegen zehn Uhr begaben wir uns an den Taxistand unmittelbar hinter der Grenze, wo potenzielle Teilnehmer für Rundtouren aufgegabelt werden. Leider wollte sonst niemand mit uns eine Extended-Tour machen, so dass wir beide halt alleine mit unserem Chauffeur „Malcolm“ losfuhren. Zuerst gings durch die Stadt zur 100 Ton-Gun, eine riesige Kanone, welche nie abgefeuert worden ist, da zu umständlich und zu ineffizient. Wir fuhren weiter zum Europa Point, dem südlichsten Punkt Gibraltars mit schöner Rundsicht und natürlich Blick nach Afrika (knapp durch den Dunst sichtbar). Dann gings auf den Felsen hinauf, unterwegs besuchten wir zuerst eine grosse Höhle, welche disneylandmässig mit farbigem Licht beleuchtet und mit unterschiedlichem Sound beschallt wird. Hier begegneten uns auch die ersten Einheimischen in Form von Affen, später trafen wir noch viele mehr an ihren Futterstellen. Das Wetter war zwar recht gut, doch herrschte an der Krete soviel Aufwind von Osten, dass sich Richtung Westen eine grosse Wolke bildete. Unser Fahrer, Enkel eines Fahrers, welcher angeblich in den Fünfziger Jahren bereits die Queen auf Gibraltar herumchauffiert hatte, zeigte uns zum Schluss der Tour noch ein weit verbreitetes Tunnelsystem an der Nordflanke des Felsens von Gibraltar, welches vor allem für militärische Zwecke genutzt worden war. Eng und zügig ist es dort drin, aber die diversen Kavernen bieten tolle Ausblicke, auch auf den Flughafen. Doch Vorsicht, nix für grosse Menschen, Woodys Kopf könnte ein Liedchen davon brummen...

Nach der Tour wurden wir in der Innenstadt abgesetzt, nun wollten wir noch die Seilbahn ausprobieren, welche auf einen hinteren Teil des Berges führte, den wir noch nicht erkundet hatten. Oben nahmen wir in der etwas plastischen Cafébar einen Snack, bevor wir mit den allgegenwärtigen Affen noch paar Fotos und Selfies wagten, jedoch nicht immer zur Zufriedenheit der Viecher. So flüchteten wir uns vor der Menge in die Seilbahn und fuhren wieder hinunter. Den Rest des Nachmittags verbrachten wir mit Bustouren rund um die Halbinsel, sahen uns zuerst den Europa-Point nochmals näher an und fanden später auf der Rückseite bei Both-Words sogar noch einen kleinen Strand, wo wir das obligate Fussbad-Fötteli realisieren konnten. Zurück in der Stadt plagte uns dann richtig der Hunger, welchen wir mit einem feinen Pasta-Teller stillen konnten. Mit der Buslinie 5 einer „other Company“ fuhren wir dann zurück an die Grenze, von wo aus es zu Fuss weiter ins Hotel ging, wo wir auf der Terrasse des Zimmers den Abend ausklingen liessen, bis es uns zu kühl wurde.

Tinu wird vom Affen gelaust

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Published by Woody
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