Tuesday, 11. may 2010 2 11 /05 /Mai /2010 23:14

Dienstag, 11.05.10  23.15

 

Gestern ging es also nach der angekündigten Wartezeit in Genf doch noch ohne weitere Verzögerung in die Luft. Wir genossen den kurzen Flug beim offerierten kleinen Snack und nach etwas mehr als einer Stunde landeten wir bereits in Barcelona. Unser Airbus parkierte beim neueren Teil des Airports, grosse und spiegelnd saubere Hallen empfingen uns. Ohne Passkontrolle (Schengen sei Dank, wir mussten auf der ganzen Reise nirgends unsere Ausweise vorweisen) verliessen wir nach dem Abholen des Gepäcks den Terminal und suchten den S-Bahnhof. Finden taten wir dann allerdings nur einen Bus, der uns auf eine grosse Flughafenumrundung mitnahm und uns dann beim älteren Terminal absetzte. Dort gings noch einige Treppen und Passerellen hoch und runter, bis wir vor den Zugangsschranken zu den S-Bahn-Perrons standen. Da diese Linie von der RENFE betrieben wird, sollten unsere Freikarten gültig sein, doch liessen sie sich natürlich nicht in die Billettschlitze an den Schranken stecken. Der Kollege am Schalter schaffte Abhilfe und stellte uns ein Proforma-Gratisbillett nach Tarragona aus, welches uns die Schranken öffnete. Wir fuhren direkt bis zum Hauptbahnhof Sants, über welchem sich unser Hotel befindet. Unglaublich, wie hermetisch abgeriegelt hier alle Zugänge zu den Perrons sind, auch rauslassen wollten uns die automatischen Schranken mit unseren Tarragona-Billetts nicht, bis wir eine kleine Lücke im System fanden. Zwei Etagen höher checkten wir im Hotel Barceló Sants ein, warfen unser Gepäck ins Zimmer und znachteten noch etwas Kleines im McDonalds in der Bahnhofhalle. Zu mehr waren wir nicht mehr fähig.

 

Nach einer erstaunlich ruhigen Nacht standen wir heute kurz nach Sieben auf, nach den letzten Frühdiensttagen mit vollem Programm war dies für mich schon fast ausschlafen! Der Weg zur benachbarten Plaça de Espanya war etwas verstellt, die Zeit knapp, so dass wir uns von einem der zahlreichen vor dem Bahnhof wartenden Taxis dorthin fahren liessen. Wir holten uns die Spezialtickets nach Monserrat am Automaten mit persönlicher Unterstützung und setzten uns in den Schmalspurzug der FGC (Ferrocarrils de la Generalitat de Catalunya). Wir hatten Glück, unsere Gegenüber verschönerten uns den Tagesbeginn und die ganze Reise bis Monistrol de Montserrat! Dort stiegen wir in einen Triebwagen der Cremallera de Montserrat um, die Bahn gehört auch zur FGC, sie wurde vor ein paar Jahren neu aufgebaut, es fahren dort nun Triebwagen aus schweizer Produktion, Zahnrad-GTWs von Stadler. Dies war einer der Gründe für diesen Ausflug, der andere war die grandiose und spektakuläre Landschaft in Form von bizarren Felsformationen, die uns dort erwarteten. In diese Berge hinein wurde das Kloster Montserrat gebaut, heute eine Schule mit Kathedrale und natürlich weiterer Infrastruktur für Touristen und Pilger. Mit zwei Standseilbahnen erreicht man weitere Aussichtspunkte und Wanderwege, ausserdem kann man sich alternativ zur Zahnradbahn auch mit einer antiquierten Luftseilbahn vom Tal hochbefördern lassen. All diese Verkehrsmittel können mit dem Spezialticket benützt werden. Da auch das Wetter mitspielte, boten sich uns vom höchsten Aussichtspunkt weite Ausblicke über die Landschaft bis hinunter nach Barcelona. Selbstverständlich besuchten wir noch die Kathedrale mit prunkvoller Einrichtung. Auf dem Rückweg übersprangen wir in Monistrol Vila noch einen Zug, um einen Blick ins Museo de la Cremallera zu werfen und ein paar weitere Bilder zu versuchen, denn auch diese Bahn ist leider an vielen guten Fotostellen mit Gittern und Zäunen verstellt. Zurück am Umsteigebahnhof zur S-Bahnlinie hatten wir dann etwas Mühe, gewisse strategische Entscheide für unsere Rückfahrt rechtzeitig zu treffen, so dass uns gleich beide Züge in den zwei zur Auswahl stehenden Richtungen vor der Nase davonfuhren. Zum Glück mussten wir nur 40 Minuten auf den nächsten Zug warten, mit ein Mal umsteigen erreichten wir doch noch Barcelona. Es ging gleich weiter, ich wollte Tinu noch die Tramvia Blau zeigen, ein historisches Tram, mit dem ich bei meinem letzten Barcelona-Aufenthalt vor Jahren noch gefahren war. Mittlerweile fährt es aber leider nur noch an Wochenenden, so dass wir unverrichteter Dinge umkehren mussten. Per Bus gings hinunter an den Hafen, wo wir uns ein feines Fisch-Znacht gönnten. Als krönender Abschluss sollte uns die Hafen-Luftseilbahn (ja, das gibts hier!) zurück Richtung Zentrum befördern, doch als wir bei der Talstation, die sich auf einem etwa 50 m hohen Stahlgerüstturm befindet, ankamen, wurde der Betrieb für heute gerade eingestellt. Die wissen nicht, was ihnen für Einnahmen entgehen, denn der Blick von dort oben über die Stadt in der Abenddämmerung muss einmalig sein! So liessen wir uns halt wieder mit einem Taxi zurück nach Sants fahren. Morgen brauchen wir kein Taxi, da können wir gleich im Keller des Hotels in den Zug steigen.


von Woody
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Tuesday, 11. may 2010 2 11 /05 /Mai /2010 22:40

Liebe Vulkanaschewolke aus Island. Ich muss mich bei Dir entschuldigen, dass ich Dich gestern für die Verspätung unseres Fliegers verantwortlich gemacht habe! Dem war nämlich gar nicht so, meine Spekulationen basierten auf Online-Berichten am Montagmittag zum aktuellen Verlauf Deiner Fährte, die am Abend über der Iberischen Halbinsel wieder hätte zu Behinderungen führen sollen. Pyrenaen-2010 9392Wir landeten jedoch in Barcelona kurz nach Sonnenuntergang bei bestem Wetter, und davor hatte uns unser Käpten über den wahren Grund der Verspätung aufgeklärt: Unser Flieger war im Verlauf seiner Tagesleistung von einem medizinischen Notfall betroffen gewesen und musste deswegen auf einem nicht näher genannten Flughafen länger am Boden bleiben, als geplant. Und deshalb waren dann seine weiteren Flüge verspätet. Wir hätten in einem solchen Fall natürlich sofort einen Dispozug aktiviert,  aber aus verständlichen Gründen kann SWISS natürlich nicht auf jedem Flughafen einen Dispoflieger bereithalten. Asche also auf mein Haupt, kann auch von Dir sein, dann hats etwas weniger davon in der Luft .

Nein, diese Wolke wars auch nicht...

von Woody
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Monday, 10. may 2010 1 10 /05 /Mai /2010 17:44

Montag, 10.05.10  17.45

 

So, die mittlerweile weltbekannte Vulkanascherauchwolke aus Island hat nun auch Einfluss auf den Beginn unseres Auffahrtsausflugs genommen. Wir sitzen am Genfer Flughafen, haben bereits nach Barcelona eingecheckt und warten nun auf unseren verspäteten Flieger. Ist nur eine halbe Stunde, nichts Weltbewegendes, und wir lassen uns mal überraschen, wie das noch weitergeht... Zum Glück haben wir so moderne Spielzeuge bei uns, die uns erlauben, trotzdem mit der Aussenwelt in Kontakt zu treten.

von Woody
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Thursday, 6. may 2010 4 06 /05 /Mai /2010 02:27

Es wird Zeit, den Blog wieder zu aktivieren, denn bald gehts erneut los! In der nächsten Woche planen wir nämlich folgendes Reisli:

 

Montag, 10.5.2010
Reise mit Zug 2526 von Bern nach Genève Aéroport
BN 15:04
GEAP 16:59
Flug mit LX1946 von Genève nach Barcelona
GVA 18:20
BCN 19:45
Transfer vom Flughafen Barcelona nach Barcelona Sants mit der Bahn, Linia Mataro


Übernachtung im Hotel Barcelo Sants, Plaza Paisos Catalans, s/n, 08014 Barcelona,

Telefon 0034935035300


Dienstag, 11.5.2010
Fahrplan unter  http://www.fgc.cat/downloads/horaris/linias/bcn_manresa.pdf
Barcelona Placa Espanya 9:36
Monistrol 10:44/10:48
Montserrat 11:05
Rückreise individuell


Mittwoch 12.5.2010
Barcelona Sants 8:00 (AVE 03082)
Lleida RENFE 09:01
Lleida-Pirineus 9:10
La Pobla de Segur 11:00


La Pobla de Segur 12:56
Lleida-Pirineus 14:46
Lleida RENFE 15:40 (AVE 03133)
Barcelona Sants 16:48


Donnerstag, 13.5.2010
Auschecken Hotel
Transfer von Barcelona Sants nach Barcelona St. Andreu-Arenal
(http://www20.gencat.cat/docs/msi-dgac/Rodalies/PDF/Horari%20R3_obres.pdf)
Barcelona St Andreu-Arenal 9:31
Ribes de Freser 11:34/12:50
Nuria 13:30
Rundgang in Nuria
Nuria 15:50
Ribes de Freser 16:30/17:27
La Tor de Queirol 18:31/18:42
Puigcerda 18:53
(Fahrplan: http://www.valldenuria.cat/website_valldenuria/media/downloads/cremallera/
horaris_tarifes_cremallera.pdf)


Übernachtung im Hotel Hospes Villa Paulita, Avenida Pons i Gasch 15, 17520 Puigcerda,

Tel +34/972/884622


Freitag, 14.5.2010
Taxitransfer von Puigcerda nach Latour de Carol
Latour-de-Carol 8:10
Villefranche-Vernet-les-Bains10:51/11:05
Perpignan 11:50


Übernachtung im Hotel Suitehotel Perpignan Mediterranée, 23 Espace Mediterranée, 66000
Perpignan, Tel (+33)4/68729292


Samstag, 15.5.2010
Auschecken Hotel, Stadtrundgang in Perpignan
Reise von Perpignan nach Bern
Perpignan 11:44 (73)
Montpellier 13:22/13:56 (TGV 6866)
Genève 17:35/17:45 (739)
Bern 19:26

von Woody
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Monday, 5. april 2010 1 05 /04 /Apr. /2010 02:21

Ostermontag, 05.04.10 02.22

 

So, das Fotoalbum mit den Florida-Bildern wurde auf Maximalgrösse vervollständigt und die Bilder richtig geordnet und beschriftet, so dass das Reinblättern ins Album jetzt ein Genuss sein sollte. Viel Spass!!

von Woody
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Thursday, 1. april 2010 4 01 /04 /Apr. /2010 17:45

Vielen Dank Euch allen! Ihr habt meinen Blog wieder in die Top-Rangliste der Blogs gehievt! Und zwar auf Platz 747, whow!

Siehe  http://de.over-blog.com/top.html

 

Über Ostern werde ich nun noch das Fotoalbum vervollständigen und vielleicht das eine oder andere bestehende Bild noch austauschen.

 

Und dann bin ich mal gespannt darauf, wann ich Euch wieder von unterwegs berichten kann...

 

Jüre/Woody

 

 

von Woody
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Thursday, 1. april 2010 4 01 /04 /Apr. /2010 17:16

Donnerstag, 01.04.10  17.17 MESZ

 

Lange musste man dann nicht mehr warten zum Einsteigen. Mitten im Fingerdock (zwischen Gate und Flieger) haute mich plötzlich einer an: "Jüre, was machsch den du da??" Es war Maurice Durussel, ein pensionierter ehemaliger Arbeitskollege aus Bern. Seine Tochter arbeitet als Copilotin bei SWISS und sass heute im Cockpit unseres A340, und er hatte sie mal eben kurz nach Miami begleitet. Maurice durfte dann natürlich auch in die Pilotenkanzel, während ich es mir hinten auf Sitz 31J gemütlich zu machen versuchte. Pünktlicher Abflug in Miami über das Lichtermeer von Downtown und South Beach hinaus. Einer neben mir, der sowas wohl noch nicht oft erlebt hat, machte pausenlos Fotos vor unseren Nasen durch und über unsere Sitzreihe hinweg. Ich zweifle sehr daran, dass daraus etwas geworden ist. Auf ziemlich direktem Weg und diesmal mit viel Rückenwind ging es auf den Atlantik hinaus Richtung Europa, man sagte uns eine vorzeitige Ankunft von einer halben Stunde in Zürich voraus. In dieser Richtung ist es wirklich nur ein Katzensprung von noch achteinhalb Stunden. Schade, dass der Hinflug so viel länger dauert. Kurz vor der Landung dann noch die Durchsage, es hätte Schnee und sei nur knapp über Null Grad warm/kalt. (FRUST!!) Und meine wärmsten ungebrauchten Kleider waren zuunterst im Koffer... Wir dockten am Terminal E gleich neben dem SIA A380 an, so dass ich ihn nach dem Aussteigen noch bruchstückhaft föttelen konnte. Beim Gepäckband traf ich dann Maurice wieder, er wurde von seiner Frau abgeholt, und gemeinsam fuhren wir im Intercity nach Bern und erzählten uns unsere Erlebnisse in Miami. Als ich in Bern auf meine S-Bahn wartete, wurde mir doch langsam kalt, so dass ich halt doch noch tief in meinen Koffer tauchte und den dicksten Pulli und die warme Jacke hervorholte, die ich jetzt wenigstens nicht ganz sinnlos mitgeschleppt hatte. Schnee lag im Flachland zwar schon wieder keiner mehr, doch in den Hügeln drin wars noch bis tief hinunter weiss. Wenn ich könnte, würde ich sofort wieder umkehren!

von Woody
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Thursday, 1. april 2010 4 01 /04 /Apr. /2010 16:43

Mittwoch, 31.03.10  19.07


Ich sitze bereits am Miami International Airport und warte darauf, dass wir in den Flieger einsteigen können. Nach einer kurzen Nacht erwachte ich dennoch knapp vor dem Wecker. Die nassen Badesachen von gestern  waren wieder trocken und kamen als Letztes in den Koffer. Danach machte ich noch gleich das Online-Checkin sowie das Travelodge Checkout. Im „Dennys“ gönnte ich mir zum Abschluss nochmals ein reichhaltiges Frühstück, bevor ich Richtung Norden losfuhr. Ziel war Sawgrass Mills, eines der grössten Einkaufszentren der Gegend bei Fort Lauderdale. Dort gibt’s einen Lindt-Schoggiladen, in welchem man Lindorkugeln kaufen kann, die man sonstwo nicht findet, mit Orange-  oder Raspberry-Geschmack und vieles mehr. Ich deckte mich mit einem halben Kilo ein, für $ 12 erst noch recht günstig, in der Schweiz zahlt man sicher mehr. (Wie sich später herausstellt Fr. 9.95/100g nicht assortiert, dort konnte ich Anzahl und Sorte der Kugeln frei wählen!) Weitere Einkäufe machte ich nicht, da ich nichts Schlaues fand (erst als ich bereits im Flieger sass, fand ich heraus, dass ich vielleicht meinem Schwesterherz noch was hätte posten können...), doch flanierte ich natürlich noch ausgiebig durch die Shopping-Arkaden. Mitte Nachmittag gins dann wieder südwärts, einen Stau auf der Autobahn kurz vor dem Airport umfuhr ich recht intuitiv aber erfolgreich, dafür kam ich nachher von der falschen Seite zum Autovermieter, was mich zu zwei Zusatzschlaufen nötigte, damit ich dort überhaupt einfahren konnte. Mein Fluchtauto (für die temporäre Flucht aus der Enge und Kleinstirnigkeit der Schweiz ) wurde nach genau 920 Meilen Fahrt zurückgegeben, wobei ich mich schon fragte, wo ich diese knapp 1'500 km in den paar Tagen denn abgespult habe. Da ich ja schon eingecheckt hatte, brauchte ich nur noch das Gepäck abzugeben und den Boardingpass in Empfang zu nehmen. Dann musste es wirklich noch sein, ich hatte nun während neun Tagen neben einem Subway gewohnt, ohne dass ich mir dort mal ein Sandwich geholt hatte. War aber auch immer zu, wenn ich spätabends heimkam und noch Hunger hatte. Ausserdem hing dort die Dorfjugend herum, wie bei uns an den Bahnhöfen, nicht gerade eine vertrauenserweckende Lokalität. Hier am Airport hats aber auch ein Subway und bevor ich durch die Security ging, gönnte ich mir endlich noch ein Sixinch Tuna. Dann durch die Security-Checks, knapp am neuen Ganzkörperscanner vorbei, mit dem die Warteschlange nebenan beglückt wurde. Und nun wartet man immer noch darauf, einsteigen zu können… Happy landing und goodbye Miami!!

 

 

Der geneigte Leser merkt natürlich, dass dieser Bericht mit Verzögerung veröffentlicht wird, ich bin nämlich schon wieder zuhause. Doch die Wireless-Verbindung für die zehn Minuten im Airport Miami wäre dermassen kostspielig gewesen, dass ich es vorgezogen habe, den Bericht nur zu schreiben und abzuspeichern und dann später online zu stellen.

von Woody
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Wednesday, 31. march 2010 3 31 /03 /März /2010 16:02

Mittwoch, 31.03.10  10.03

 

Da ich schon wieder aufgestanden bin und fast fertig gepackt habe, hier doch noch der Bericht vom gestrigen Tag. Der erneut prächtige Tag begann recht gemütlich, nach dem Zmorge gings zum Shoppen ins nahe Outlet-Center. Nach dem Mittag fuhr ich dann wieder nach Key Biscane hoch, erst gings mal zum Lunch ins "Rusty Pelican", ein Restaurant auf der anderen Seite der ersten Brücke der Rickenbacker Causeway. Etwas heruntergekommen, aber die Sicht auf Downtown Miami ist grandios! Röschu, danke für den Tipp! Dann spekulierte ich damit, dass man die VIP-Parkplätze bereits vor Toröffnung  um 17 Uhr belegen konnte, und tatsächlich, man liess mich schon kurz nach drei einfahren. Meine nächste Mission war dann nämlich noch nicht Tennis, sondern Strand! (Rasmus!!) Und da das Auto in der Nähe blieb, brauchte ich nachher nicht die ganzen nassen Strandsachen ins Tenniscenter mitzuschleppen. So legte ich mich noch gut zwei Stunden in den Sand, da Ebbe war, hätte man allerdings mehrere hundert Meter weit hinauslaufen müssen, um zu schwimmen. Doch das Wasser stieg gemächlich an. Wie unterschiedlich doch die Temperaturen hier gegenwärtig sind. Nachmittags ist heiss genug, um am Strand zu liegen, doch abends und nachts wird es noch sehr kühl. Deshalb war ich heute auch froh, hatte ich eine Jacke dabei und lange Hosen an, denn es wurde sehr spät und sehr frisch. Zuerst gabs den Viertelfinal der Damen Bartoli gegen Wickmayer, sehr langweilig. Man befürchtete schon, die beiden wollten noch einen dritten Satz Spielen, dabei wartete alles auf Roger... Bartoli gewann dann knapp in zwei Sätzen. Dann kam das Highlight des Abends, und die Bude war wieder voll und gute Stimmung im Stadion. Zuerst führte Federer locker 2:0 und man dachte schon, das gibt eine kurze Sache, doch schliesslich verlor er den ersten Satz mit dummen Eigenfehlern 4:6. Im zweiten Satz brachte er seine eigenen Aufschläge locker durch, doch wenn Berdych aufschlug, harzte es immer wieder. Im Tiebreak machte Federer dann alles klar, der dritte Satz musste entscheiden. Es wurde immer spannender, die Stimmung im Stadion kochte, ein sehr spezielles Erlebnis unter den vielen feurigen Südamerikanern. Im Tiebreak des dritten Satzes stand es dann wirklich auf Messers Schneide, der Match konnte auf die eine oder andere Seite kippen. Berdych entschied schliesslich den Match mit 8:6 im Tiebreak knapp für sich, Roger entschwand sofort in die Katakomben. Und ich verabschiedete mich vom Crandon Park, kämpfte mich durch das Gewühl der Autos auf den Highway und war dann gegen zwei Uhr wieder hier im Travelodge, wo ich noch zu packen begann. Nun gehts gleich los, erst noch Web-Checkin, dann noch hoch nach Fort Lauderdale ins Sawgrass Center, am Nami dann an den Flughafen und heimzu.

von Woody
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Wednesday, 31. march 2010 3 31 /03 /März /2010 09:10

Mittwoch, 31.03.10  03.11

 

Erst mal ganz kurz. Das Achtelsfinal Federer gegen Berdych war streckenweise sehr spannend und die Stimmung im Stadion grandios, leider hat Roger der letzte Kick gefehlt, um die Partie noch für sich zu entscheiden. Sie dauerte bis nach Mitternacht, ich bin gegen zwei Uhr zurück ins Motel gekommen und habe dann noch gepackt. Alles weitere möglicherweise morgen von unterwegs, Fotos folgen später, bin hundemüde und es wird eine kurze Nacht, wenigstens brauche ich erst um 11 Uhr auszuchecken.

von Woody
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Tuesday, 30. march 2010 2 30 /03 /März /2010 05:03
Montag, 29.03.10  23.03

Heute wieder mal Ausschlafen und Aufräumen. Eigentlich wollte ich in den Everglades National Park hinaus, doch als ich kurz vor Mittag gerade beim Tanken war, begann es auf einmal ziemlich heftig zu schütten. Wohl auch nicht zur Freude von Roger Federer, der heute zur Mittagszeit wieder hätte spielen sollen (gewann dann 7:6 7:6 gegen Serra (F)). So beschloss ich, zunächst mal einige anstehende Besorgungen zu erledigen, dann schleppte ich da noch seit Jahren Traveller Checks für 100 $ mit mir herum, vielleicht konnte man die ja mal noch wechseln, statt mit der Kreditkarte am Bancomat gegen viel Gebühren Bargeld zu beziehen. Erst mal eine Bank finden, die solche Checks noch zu wechseln gewillt ist. In der ersten Bank schickte man mich zur nächsten, und hier wurde meine generelle Abneigung gegen diese Institutionen wieder einmal heftigst bestätigt. Eine ganze halbe Stunde musste ich darauf warten, bis aus den Checks Bargeld gemacht werden konnte. Zugegeben, die Checks waren von 1995, doch immer noch gültiges Zahlungsmittel. Der Pass reichte als Identifizierung nicht, kurioserweise musste auch noch meine Kreditkarte als weitere ID hinhalten. Der Gipfel war dann allerdings, als ich angeben sollte, wo ich die Traveller Checks bezogen hätte. Wer weiss das noch nach 15 Jahren... Immerhin war die Dame am Bankschalter sehr freundlich zu mir und entschuldigte sich etwa zehn Mal. Als ich dann wieder ins Freie trat, hatte es aufgerissen und so konnte der Ausflug in die Everglades doch noch losgehen. Jetzt hatte ich wirklich Lust darauf, wieder mal einfach gemütlich durch die Landschaft zu gondeln, Crusie Control eingeschaltet, und ohne immer dauernd auf Ampeln und den links und rechts einen um die Ohren sausenden übrigen Verkehr achten zu müssen. Bei diversen kurzen Trails hielt ich an und lief die Lernpfade ab, bis ich das Ende der Strasse in Flamingo an der Florida Bay erreichte. Flamingos sah ich dort allerdings keine, dafür Pelikane... Auf dem Rückweg entdeckte ich dann in einem See schliesslich auch noch einen Alligator, sonst gibts in dieser Gegend über Wasser vorwiegend eine artenreiche Vogelwelt zu entdecken. Wieder in Florida City, gönnte ich mir dann nochmals einen guten Fisch im nahem Fish- und Steakhouse.

Habe gerade noch den Spielplan von morgen konsultiert, bingo! Da leistet man sich zum Schluss des Besuchs noch eine Nightsession-VIP-Package und wer spielt genau da? Ganz unverhofft, aber um so erfreulicher für mich, wird Roger Federer morgen Abend seinen Achtelsfinal gegen Thomas Berdych bestreiten, das T-Shirt mit dem Schweizerkreuz kommt also nochmals zum Einsatz. Eigentlich dachte ich, dass er erst am Mittwoch wieder spielen würde. Doch das gibt nun natürlich einen krönenden Abschluss meines Florida-Reislis. Wird allerdings spät werden, Matchbeginn ist erst um 21 Uhr, bei Euch Mittwochmorgen um drei Uhr.
von Woody
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Tuesday, 30. march 2010 2 30 /03 /März /2010 04:36
Sonntag, 28.03.10

Offenbar war der Samstag der Tag mit dem grössten Publikums- und Verkehrsaufkommen, denn am Sonntag war der Crandon Park wieder problemlos erreichbar. Auf der Rückfahrt spätabends schaffte ich sogar einen neuen Rekord: genau eine Stunde von der Abfahrt des Shuttlebus beim Stadion bis zu meiner Ankunft im Travelodge. Nach dem Prachtstag gestern war es heute wieder überzogen und windig, der Regen blieb jedoch aus. Da keine Schweizer im Einsatz waren, schaute ich mir nach dem Lustprinzip Spiele an, die gerade interessant waren. Zuerst Nadal gegen Nalbandian. Der alte Herr zeigte dem Jungspund im ersten Satz, was Sache ist und gewann 7:6, doch dann war die Luft draussen und Nadal gewann die nächsten zwei Sätze und damit den Match souverän. Dann nahm es mich wunder, warum die Dänin mit dem typisch dänischen Namen Caroline Wozniacki fast unbeachtet zur Turnier- und Weltnummer 2 aufgestiegen ist, sie spielte gegen Maria Kirilenko. Spielweise, Auftreten und Körpersprache von Wozniacki ähneln auffallend denjenigen von Maria Sharapowa, kommt da etwa eine neue Diva beim Frauentennis? Oder lernt man dies einfach in Bolletieris Tennisakademie? Im ersten Satz jedenfalls hatte sie mit gesundheitlichen Schwierigkeiten zu kämpfen, Kirilenko gewann souverän 6:1. Wegen der vielen Unterbrüche durch medical Timeouts schaute ich zwischendurch noch kurz bei Safarova gegen Azarenka vorbei. Sie spielten auf dem Grandstand, dem zweitgrössten Platz, auf welchem ich bisher noch nicht gewesen war. Zurück im Stadium hatte dann Wozniacki die Krise überwunden und gewann schliesslich Sätze 2 und 3 mit 6:1 und 6:4. Andy Roddick machte anschliessend erneut kurzen Prozess mit dem unbekannten Ukrainer Sery Stakovski. In der Nightsession, bei welcher auf den Aussenplätzen fast gar nichts mehr los war, gewann Jelena Jankovic gegen Elena Vesnina, anschliessend sah ich mir noch den ersten Satz von Jo Wilfried Tsonga gegen Philipp Kohlschreiber an, die beiden einzigen "Schweizer", die heute spielten. Der Deutsche Kohlschreiber wohnt im St. Galler Rheintal, Tsonga in der Westschweiz... Dann hatte ich genug Tennis gesehen und schlenderte zum Schluss durch die nun praktisch leeren Shops rund ums Stadion und kaufte mir noch dieses und jenes Souvenir. Auf der Heimfahrt kam dann doch noch der Regen, allerdings wohl nach Ende des letzten Matches in Key Biscane.
von Woody
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Sunday, 28. march 2010 7 28 /03 /März /2010 08:15

Sonntag, 28.03.10  02.15

Gestern war der Tag der Staus und Warteschlangen. Schon auf der Hinfahrt geriet ich auf der Tollway in einen Stau grösseren Ausmasses, als unmittelbar nach einer Zahlstelle etwa zehn Fahrspuren wegen Bauarbeiten auf eine einzige geschleust wurden, und das an einem Samstag! Der nächste Stau dann auf der Rickenbacker Causeway, der einzigen Zufahrtsstrasse nach Key Biscane. Vorteil, ich musste nicht so weit hinten parkieren. Es reichte trotzdem noch, um den zweiten Satz des Matches von Stanislas Wawrinka mitzubekommen, er gewann gegen den Südafrikaner Anderson 6:4 7:5. Danach hätte man wieder mal auf drei Plätzen gleichzeitig sein sollen. Um einen Sitzlatz fürs Spiel von Ana Ivanovic zu ergattern, musste man sich den schon beim vorangehenden Match Söderling gegen Luczak sichern. Gleichzeitig spielte auf dem Court nebenan Timea Bacsinski gegen Pola Hercog aus Slowenien. Da ich sie schon am Mittwoch gesehen hatte, gab ich Ana den Vorzug. Und drinnen im Stadion machte unterdessen Mardy Fish mit Andy Murray kurzen Prozess und warf die Nr. 3 mit 6:4 6:4 aus dem Turnier. Timea gewann ebenfalls und steht in den Achtelsfinals, Ana Ivanovic leistete sich gegen Agnieszka Radwanska im ersten Satz eine wahre Break-Orgie (9 von 12 Games waren Breaks) und verlor schliesslich 5:7 5:7. Dann spielte im Stadion noch die Nr. 1 der Damen, Swetlana Kuznetsova gewann gegen die Ungarin Szavay diskussions.los 6:2 6:3.  Und plötzlich waren alle Nachmittagsspiele bereits fertig, aber erst halb Sechs. Was also machen bis zum Federer-Spiel um 20 Uhr? Da gestern wieder prächtiges Wetter war, legte ich mich noch ein wenig an den Strand in der Nähe und genoss die Abendsonne. Gegen halb Acht war ich zurück im Stadion, die Nightsession umfasste nur noch zwei Matches, nämlich Federer gegen Lapentti und Hantuchova gegen Petrova. Roger hatte im ersten Satz etwas Mühe, verschlug auch ein paar Bälle, doch sein Aufschlag rettete ihn über die Games, im zweiten Satz kam er noch besser ins Spiel und gewann schliesslich nach einer guten Stunde 6:3 6:3, ein Favorit verbleibt also erst mal im Rennen, und es ist die Nr 1!! Die anschliessende Damenpartie vor noch gut ca. 1000 Zuschauern schläferte ziemlich ein, weshalb ich nach anderthalb Sätzen den Heimweg antrat, in der Meinung, dass sich die grosse Menge jetzt sicher verzogen hätte. Doch vor den Shuttlebussen zum Parkplatz hatte es noch eine lange Warteschlange, obwohl die Busse fast pausenlos fuhren, so ging dort noch etwa eine halbe Stunde verloren und schliesslich erreichte ich Florida City etwa zur gleichen Zeit wie gestern. Fotos folgen später, ich habe zuviel gemacht, als dass ich sie jetzt noch aussortieren mag, guet Nacht und schöne Sommerzeit!

von Woody
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Saturday, 27. march 2010 6 27 /03 /März /2010 06:56

Samstag, 27.03.10  01.57

Nach der bisher wärmsten Nacht begann am Freitag mit gegen 84° Fahrenheit (29° C) auch der bisher wärmste Tag, doch der hielt nicht lange. Laut Wetterbericht waren gewittrige Niederschläge angesagt, und kaum war ich im Crandon Park angekommen, begann es tatsächlich zu regnen, alle Spiele wurden unterbrochen. Jedenfalls hatte ich so meinen frisch imprägnierten Regenschutz nicht vergebens mitgeschleppt. Ich machte es mir unter einem Baum gemütlich und beobachtete ein wenig das vorbeigehende Publikum. Gestern war somit der Tag der Trocknungsmaschinen, grosse Föne, mit einem Rasenmähermotor angetrieben und sehr lärmig. Doch da muss anscheinend sehr heisse Luft aus dem Rohr kommen, denn die Tennisplätze waren in Nu wieder trocken. Trotzdem gabs natürlich Verzögerungen, einige Spiele wurden auf Aussenplätze verlegt, nachdem man auch die getrocknet hatte. Doch die Spieler gaben sich keine Mühe, die Verspätungen aufzuholen, es gab nämlich einige Dreisätzer.  Ich beschränkte mich diesmal vor allem auf die Matches im Hauptstadion, Djokovic (Nr. 2) spielte gegen Rochus aus Belgien und verlor im 3. Satz. Er spielte oft unter seinen Qualitäten, machte immer wieder die gleichen Fehler, und der Belgier hat nie aufgegeben und deshalb verdient gewonnen. Somit ist ein grosser Widersacher von Federer bereits out. Anschliessend spielte Rafa Nadal, er machte seine Sache bedeutend besser und gewann in zwei Sätzen gegen Tailor Dent (USA).  Das erste Spiel der Nightsession begann statt um 19 Uhr erst um 21 Uhr! Justine Henin hatte keine Mühe mit Jelena Dementieva. Andy Roddick spielte als Letzter, da dieses Spiel jedoch erst gegen 23 Uhr begann, schaute ich mir nur noch die ersten drei Games an und machte mich anschliessnd auf den Heimweg, Roddick hat unterdessen auch gewonnen. Frust dann bei der Ankunft im Motel, beide Schlüsselkarten funktionierten nicht mehr, die hatten wohl etwas zu nass bekommen, also musste ich morgens um halb eins noch den Receptionisten-Nachtdienst aufschrecken, um mir eine neue Codierung abzuholen. Heute Mittag gehts ähnlich spät los, so gegen 11 Uhr, als erstes werde ich mir Wawrinka ansehen, Roger spielt erst abends um 20 Uhr, so der Regen morgen nicht wieder für Verzögerungen sorgt.

P.S.: Gegenwärtig herrscht im Fotoalbum ein kleines Durcheinander mit den Bildern. Meine Kamera hat nämlich gerade den Schritt von Bild 9999 zu Bild 0001 gemacht, und das schnallt das Fotoalbum mit der Reihenfolge leider nicht. So muss ich nun allen Bilder bis 9999 eine Null und allen ab 0001 eine 1 im Dateinamen voransetzen, damit die Reihenfolge wieder stimmt. Ich arbeite dran...
von Woody
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Friday, 26. march 2010 5 26 /03 /März /2010 04:24
Donnerstag, 25.03.10  23.23

Heute fuhr ich südwestwärts auf die Keys hinaus, allerdings nicht bis Key West, sondern nur bis Grassy Key, 59 Meilen vor dem Ende der Strasse. Dort befindet sich das Dolphin Research Center, eine Non-Profit-Organisation, die sich der Pflege und Forschung der Delphine annimmt (www.dolphins.org). Man rettet und pflegt vor allem kranke und verletzte Tiere, die aufgefunden oder von den zahlreichen Vergnügungsparks in der Gegend übernommen werden.
Dennoch gibt es verschiedene Themen und Shows für die Besucher, Hintergrund ist aber immer auch, dass man dabei noch etwas lernt. Ausserdem werden spezielle Schwimmtherapien für Behinderte angeboten. Gegenwärtig sind gleich zwei Delphinbabys in Obhut, die natürlich die unbestrittenen Stars sind.
Nach etwa drei Stunden und vielen vermasselten Fotos (die Tiere sind einfach schneller als meine Kamera ) fuhr ich wieder retour, machte hier und da noch kurze Stopps an den Stränden. Das Wasser ist hier bedeutend wärmer als oben in Key Biscane, allerdings auch viel seichter. Zum Schluss noch ein kurzer Besuch im Outlet-Center gleich neben dem Travelodge. Das lief dort auch schon besser, etwa ein drittel der Ladenfläche ist gegenwärtig nicht belegt. Nike- und Levis-Outlets sind aber noch da, das gibt dann etwa schon noch ein paar Jeans für mich. Da ich den ganzen Tag fast nichts gegessen hatte, gabs zum Znacht dann ein saftiges T-Bone Steak im Dennys.
von Woody
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