28. Mai 2017 7 28 /05 /Mai /2017 22:31

Sonntag, 28.05.2017

Auch am letzten Reisetag war nochmals um 6 Uhr Tagwache, wir verliessen das Hotel etwa eine Stunde später und deckten uns in einer Bäckerei noch mit einigen Zutaten für ein Frühstück ein. Dann gingen wir aufs Perron, wo schon unser TGV nach Strassburg stand, vereinigt mit einem weiteren Triebwagen nach Lille. Die Reise begann pünktlich, und Tinu holte uns im Barwagen noch den Rest des Zmorges, welches wir anschliessend gemütlich verdrückten. Wir hatten Zeit, denn die Reise geht über sechs Stunden lang direkt von Bordeaux im Süwesten quer durch Frankreich nach Strassburg im Nordosten, unter südöstlicher Umfahrung von Paris, ein recht spezieller Zuglauf, welcher nicht täglich verkehrt. Erst ging es ab Bordeaux noch über bestehende alte Strecken, welche in einem Monat von einer Neubaustrecke abgelöst werden,  dann über eine erste Hochgeschwindigkeits-Strecke bis vor die Tore von Paris, wo wir ausgefädelt und über Güterumfahrungsstrecken um Paris herum geleitet wurden. In Marne-la-Vallee wurde der hintere Zugteil nach Lille abgekuppelt, solo fuhren wir weiter auf die erst kürzlich eröffnete Hochgeschwindigkeits-Strecke quer durch Lothringen ins Elsass nach Strassburg, wo wir mit einer Viertelstunde Verspätung eintrafen, die wir uns unterwegs aus diversen Gründen geholt hatten. Wir hatten nun eine gute Stunde Zeit, bis unser TER nach Basel abfahren sollte, und so beschlossen wir, zum Abschluss unseres Ausflugs einmal "Flammechueche" vor Ort zu geniessen. Im Untergeschoss des Bahnhofs fanden wir ein Bistro, welches das Gewünschte auf der Speisekarte hatte. Wir wurden nicht enttäuscht und bekamen zwei unterschiedliche, frisch zubereitete Sorten dieser Elsässer Spezialität vorgesetzt. Gesättigt gingen wir zurück aufs Perron, wo sich schon eine grosse Menge Fahrgäste für den TER nach Basel eingefunden hatte. Dies wäre an sich nicht schlimm gewesen, hätte nicht noch eine grosse Menge dieser grossen Menge zudem ihre Velos dabeigehabt. So musste sich die Zugbegleiterin vor der Abfahrt rigiros durchsetzen, Bussen und das Ausladen von Velos androhen, die keinen Platz mehr fanden. Als alles ein- oder ausgeladen oder sonstwie an seinem Platz war, gings endlich los, auch schon wieder mit zehn Minuten Verspätung, welche sich bis Ankunft Basel noch verdoppelte, so dass wir unseren Anschlusszug nach Bern knapp verpassten, alles nur wegen dieser uneinsichtigen Velofahrer welche im Übrigen meist Schweizer waren! Gelobt sei der Halbstundentakt, wir mussten so nicht lange auf den nächsten Zug Richtung Bern warten, wo wir gegen sechs Uhr eintrafen. Hier trennten sich unsere Wege, Tinu strebte der Länggasse zu und ich nahm die nächste S1 nach Uttigen. Dort kam ich noch unverhofft in den Genuss eines Taxisdienstes, Nachbar Pesche, der seine Tochter vom Bahnhof abholte, bot mir an, mich auch gleich mitzunehmen, was ich natürlich nicht ablehnen konnte.

So ging einmal mehr eine interessante und abwechslungsreiche Auffahrtsreise zu Ende, welche diesmal leider auch eine ärgerliche Komponente in Form diverser Verluste von Elektronikgeräten beinhaltete. Gschei nüt Schlimmers...

Tinus Flammechueche

 

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28. Mai 2017 7 28 /05 /Mai /2017 22:25

Samstag, 27.05.2017 - Teil 2

Nun, die Tatsache, dass der Zug mit meinem Handy drin schon wieder Richtung Spanien weg war und die Suche nach so einem Teil über die Grenze hinweg mit wenig internationalen Verbindungen recht zeitaufwändig und daher ziemlich hoffnungslos gewesen wäre, veranlassten mich dazu, weiterzureisen. Auch weil ich im höchstwahrscheinlichen Fall, dass das Telefon nicht aufzufinden gewesen wäre, keinen Kontakt mehr mit Tinu hätte herstellen können. Vielleicht hatte das noch vorgesehene Programm auch noch einen Einfluss auf meine Entscheidungsfindung unter Zeitdruck, ich weiss es nicht, aber ich stehe dazu, war schliesslich meine Unvorsichtigkeit. Wir fuhren also mit dem TER ein paar Stationen bis St-Jean-de-Luz, noch auf dem Bahnhof telefonierte ich mit Tinus Handy auf eine Swisscom-Notnummer, um das Gerät komplett sperren zu lassen, ausserdem meinen Eltern, um ihnen mitzuteilen, dass ich vorübergehend nicht erreichbar sein würde. Dann konnte es weiter gehen. Wir bestiegen einen lokalen Bus Richtung Sare und fuhren mit ihn bis auf den Col de St. Ignace, hier befindet sich die Talstation unseres nächsten Ziels, der Chemin de Fer de la Rhune, welche mit uralten Zügen eine etwa 4 km lange Strecke auf einen Grenzberg hinauf fährt. Um 13.30 traf uns hier Stolperstein Nr.3 voll und direkt: Die nächsten beiden Zugabfahrten um 14.00 und 14.40, welche für unser Weiterkommen ideal gewesen wären, waren bereits ausgebucht, das hatte gestern Abend auf der Online-Übersicht noch anders ausgesehen, war aber angesichts des guten Ausflugswetters nicht weiter erstaunlich. Aufgrund der unklaren Wettersituation gestern hatten wir auf eine frühzeitige Online-Buchung verzichtet, was uns nun zum Verhängnis wurde. Die Fahrt mit einem dieser beiden Züge hätte uns nämlich einen längeren bzw. etwas kürzeren Aufenthalt auf dem Gipfel ermöglicht. Nun blieb uns noch der nächste Zug um 15.20, in welchem wir aber dann oben gleich sitzen bleiben und zurückfahren müssten, damit wir noch den Bus zurück nach St-Jean erwischen konnten. Die Frage war, ob das überhaupt sinnvoll und möglich war. Nachdem die Dame am Schalter bejahte, liessen wir uns auf das Abenteuer ein. Nun hatten wir aber noch fast zwei Stunden auf unseren Zug zu warten, Tinu hatte in der Nähe, aber viel weiter oben das Depot der Bahn entdeckt, so dass wir mit Sack und Pack den Hoger hoch kraxelten und dort tatsächlich auch abgestellte Züge vorfanden. Die wurden kurze Zeit später für den 14.00-Zug aus der Halle geholt (Mittagspause im Fahrplan der „Nebensaison“) wir warteten auch noch gleich die Abfahrt dieser Züge ab (immer zwei dreiteilige Züge im Konvoi) und konnten so auch noch ein paar Streckenbilder machen. Dann wurde es uns zu heiss und wir gingen zurück zur Talstation, Verpflegung suchen. An einem Stand gab es feine Sandwiches mit Zutaten aus der Region und natürlich Wasser. Das frische Baskische Bier hoben wir uns für unsere Rückkehr vom Berg auf. Inzwischen waren auch die 14.40-Züge vollgestopft gestartet und ich fragte mich, was uns da oben auf La Rhune wohl erwarten würde. Bald waren auch wir endlich an der Reihe und auch unsere Züge waren noch sehr gut besetzt. Die Fahrt ging zuerst eine Bergflanke hoch und erreichte später auf kurvigem Trasse die Mittelstation, einzige Kreuzungsmöglichkeit für die Züge, deshalb ist auch kein dichterer Fahrplan möglich. Nach der Kreuzung gehts nochmals im Zickzack den Berg hoch, wo die Gipfelstation erreicht wird. Man hat beidseits weite Ausblicke in die Gegend und über einem kreisen zudem die Pyrenäengeier, auch genannt Vautour. Nun war ich also im Land von Ralphs Lieblingsvögel und konnte ihm nicht mal ein Selfie mit einem solchen senden... Oben hatte sich bereits eine lange Schlange von Rückreisenden gebildet, wir blieben wie geplant im Wagen sitzen, wechselten nur die Wagenseite, den Zugsbegleitern schien das egal zu sein. Auf der Rückfahrt erspähten wir dann oberhalb des Gleises noch einen veritablen Geierhorst, wo sich einige Tiere versammelt hatten und man sie auch stehend statt fliegend per Teleobjektiv fotografieren konnte. Die Fahrt war lustig, die Bahn auch, das Wetter war heiss und so gönnten wir uns zurück an der Talstation nun noch ein erstaunlich feines Baskisches Bier, da wir eh noch auf den Bus warten mussten. Dieser kam sogar einige Minuten vorzeitig und setzte uns entsprechend früher am Bahnhof von St-Jean-de-Luz ab, so dass wir statt der knapp berechneten Anschlusszeit von 15 Minuten (= Stolperstein Nr. 4) sogar etwas mehr Zeit hatten ,um auf unseren TGV nach Bordeaux zu warten. Gut zwei Stunden genossen wir jetzt noch den Komfort eines Erstklassabteils in einem Zug, der sich zusehends füllte, je näher man Richtung Paris kam. In dieser Zeit konnte sich endlich auch der Ärger über mein dummes Missgeschick in mir drin etwas etablieren und mein schlechtes Gewissen fördern. In Bordeaux angekommen bezogen wir unser Zimmer im Hotel Campanile gleich um die Ecke und hatten dann noch tüchtig Hunger, welchen wir in einem Bistro gegenüber des Bahnhofs stillen konnten. Heute war ein Abend zu draussen sitzen, was wir so ausgiebig wie das Essen (Penne al Salmone bzw. Pouletspiess an Honigsenfsauce) genossen. Zurück im Zimmer gings dann noch ans finale Packen und Bereitstellen für die frühe Ab- und lange Heimreise morgen Sonntag.

Tinus Erlebnisse dieses Tages

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27. Mai 2017 6 27 /05 /Mai /2017 22:10

Samstag, 27.05.2017 – Teil 1

Diese Auffahrtsreise entwickelt sich langsam zum Alptraumtrip zweier seniler alter schusseliger Säcke. Hatte ich gestern von Tinus Missgeschick mit seiner Kamera erzählt, so traf es mich selber heute noch etwas gravierender. Unser heutiges Tagesprogramm war schon von Natur aus sehr anspruchsvoll um nicht zu sagen ambitiös, mit vielen Stolpersteinen gespickt die uns hätten zum Verhängnis werden können in dem Sinn, dass wir heute Abend unser Ziel Bordeaux nicht mehr erreichen würden. Mein ganz persönliches Verhängnis traf mich dann aber von ganz anderer Seite. Doch der Reihe nach.... Ein letztes Mal konnten wir auf unserem Reisli „ausschlafen“, der Wecker klingelte zwar schon um 07.30, allerdings hatten wir keine Eile und genossen noch ein wenig den Sonnenaufgang und die Meersicht von unserem exklusiven „Hochsitz“, packten fertig und begaben uns dann zum Zmorgebuffet, ebenfalls in einem Saal mit toller Aussicht auf die Bucht von San Sebastian. Vorher hatten wir noch ein Taxi auf zehn Uhr geordert, denn die Standseilbahn nahm auch erst auf diesen Zeitpunkt den Betrieb auf, zu spät für uns, um anschliessend noch mit dem Bus rechtzeitig zum Bahnhof zu gelangen, Stolperstein Nr. 1 elegant umgangen, doch der Stolperstein Nr. 2 folgte gleich. Der Nachtzug aus Lissabon war nämlich die zeitlich einzige Gelegenheit für uns, um über die Grenze in den französischen Grenzbahnhof Hendaye zu gelangen, doch bei Nachtzügen ist das Verspätungsrisiko, insbesondere kurz vor dem Zielbahnhof, doch recht gross. Aber der TrenHotel kam äusserst pünktlich und brachte uns rechtzeitig nach Hendaye. Stolperstein Nr. 2 erwies sich glücklicherweise als nicht vorhanden. Im kurzen Talgo-Schlafwagenzug hatte es einen Wagen mit Sitzplätzen, in dessen Fauteuils wir die kurze halbstündige Fahrt über die Grenze genossen. Auf meinem Handy hatte ich mir noch kurz den Streckenverlauf der fast parallel führenden Schmalspurlinie von Euskotren angeschaut, das Gerät dann zum Fotoapparat ins Gepäcknetz vor mir geschoben. Dann gings recht schnell, viel zu sehen entlang der beiden Grenzbahnhöfe, ich holte den Fotoapparat aus dem Netz und behielt ihn in der Hand, bis wir ausstiegen, das Handy blieb im Gepäcknetz zurück. Der Talgo wurde recht rasch von seiner Lok umfahren, wir begaben uns inzwischen kurz zum Nebenbahnhof, der Endhaltestelle von Euskotren, dann wieder zurück aufs Haupt-Perron, wo bereits der leere Talgo zurück Richtung Spanien ausfuhr, und stiegen dann gemütlich in unseren TER-Regionalzug, der uns zu unserem nächsten Ziel St-Jean-de-Luz bringen sollte. Dieser Anschluss hätte also geklappt, gehört zu Stolperstein Nr. 2. Wenige Sekunden vor der Abfahrt bemerkte ich plötzlich den Verlust meines Mobiltelefons, musste kurz retour überlegen, um zu merken, was eigentlich passiert war. Mein Handy war im leeren Zug schon wieder auf dem Weg nach Spanien zurück, während ich in Frankreich im Zug nach der Gegenrichtung sass, der jeden Moment losfahren sollte. Ich war ziemlich perplex und unter Druck und musste mich sofort entscheiden, wie ich nun vorgehen wollte. Aussteigen und die Reise abbrechen oder im Zug sitzen bleiben und weiter fahren. Wie ich mich entschieden habe, das erfährt Ihr demnächst in Teil 2 dieses Tagesberichtes....

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26. Mai 2017 5 26 /05 /Mai /2017 21:47

Freitag, 26.05.17

Auch heute mussten wir wieder recht früh aufstehen, wurden aber mit einem herrlichen Sonnenaufgang belohnt. Bereits um acht Uhr startete unser Alvia-Zug nach San Sebastian im nahen Bahnhof Chamartín. Bis dahin galt es noch fertig zu packen, Morgentoilette und die paar Meter zu Fuss hinüber zum Bahnhof zu absolvieren. Der Zug war recht gut besetzt, rasch fanden wir aber unsere reservierten Plätze und machten es uns gemütlich. Kurz hinter Madrid fuhren wir wieder auf eine Neubaustrecke, dann ging es nun sogar mit 250 km/h rasch vorwärts Richtung Nordwest nach Segovia Valladolid, unter anderem durch den 28 km langen Guadarrama-Tunnel, hinter dem Lötschberg-Basistunnel der zurzeit viertlängste Eisenbahntunnel der Welt. Hinter Valladolid fuhren wir durch eine weitere Umspuranlage wieder aufs Breitspurnetz und weiter Richtung Burgos und San Sebastion, wobei in Miranda de Ebro der hintere Zugsteil abgehängt und Richtung Bilbao geschickt wurde. Kurz nach Mittag erreichten wir pünktlich San Sebastian, nach ein paar Fotos am Bahnhof suchten wir die Haltestelle der Buslinie 45, welche uns in die Nähe unseres Hotels bringen sollte. Das Hotel Monte Igueldo liegt auf einer Anhöhe hoch über dem Strand von San Sebastion/Donodtia, zusammen mit einem kleinen Freizeitpark, und sieht von weitem fast aus wie der Sitz eines James-Bond-Bösewichts. Zu Fuss gings von der Bushaltestelle paar hundert Meter dem Strand entlang zur Talstation einer kleinen Standseilbahn, welche uns nach oben bringen sollte. Die Bahn ist uralt und sieht auch so aus, schwach sind noch Anzeichen von Schweizer Herstellung zu erkennen. Auch der Billettverkauf verläuft recht althergebracht und der Seilbahnangestellte hatte nicht so Freude, als Tinu diesen historischen Vorgang mit seiner Kamera einfangen wollte. Oben angekommen checkten wir im Hotel ein, bekamen ein Zimmer im dritten Stock mit Blick weit auf den Atlantik hinaus. Was für eine grandiose Rundsicht auch hier, wir mussten einfach kurz innehalten und das geniessen! Später am Nachmittag fuhren wir wieder zu Tal und gingen diesmal der ganzen Bucht entlang, teilweise am Strand zurück in die Stadt. Ennet der Bucht in der Altstadt war dann viel Betrieb, viele Beizen die offen hatten und ihre Tapas, feinste Häppchen verschiedenster Art, anpriesen. Wir konnten nicht widerstehen und mussten auch ein paar Versucherli zu uns nehmen, sehr fein! Nachdem wir die Altstadt ausgeforscht und noch eine Kathedrale besucht hatten, meldete sich ein Gewitter an, wir flüchteten uns in eine Pizzeria und nahmen hier noch richtig Znacht mit Pasta bzw. Pizza. Als wir wieder rauskamen, war das Gewitter noch nicht ganz durch. Da die Seilbahn um 20.00 den Betrieb eingestellt hatte, suchten wir uns ein Taxi, welches uns trocken zurück auf den Berg brachte. Von der Zimmerterrasse aus versuchten wir noch ein paar Nacht- bzw. Blitzfötteli, wobei Tinu leider etwas patzte und seine Kamera samt Stativ durchs Geländer hinunterfallen liess. Ein freundlicher Hotelangestellter konnte sie zwar noch vom Dach holen, doch die Kamera hatte beim Sturz unheilbare Schäden erlitten, immerhin konnte die Speicherkarte noch gerettet werden. Nach diesem Ärger besprachen wir noch das weitere Vorgehen für Morgen und lassen uns nun bald in die Federn fallen.

Tinus verhängnisvoller Tag

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26. Mai 2017 5 26 /05 /Mai /2017 21:12

Donnerstag, 25.05.17

Nach Rückfrage an der Hotel-Reception ist „Auffahrt/Ascención“ hier kein Feiertag, die Läden haben normal offen, es wird gearbeitet. Wir genossen erst das feine Zmorgebuffet im Restaurant im 30. Stock, also noch etwas über unserem Zimmer. Dann machten wir uns bereit, um Madrid zu entdecken. Zuerst fuhren wir mit der Cercanías S-Bahn in den Süden der Stadt, wo wir das Eisenbahnmuseum besuchten, hier gibt es viele interessante Einzelstücke aus der Spanischen Bahngeschichte zu bestaunen, unter anderem einen Ur-Talgo, ein Talgo II, der recht zusammengebastelt aussieht. Einige Loks haben sogar Schweizer Ursprung oder wurden zum Teil in schweizerischen Firmen erbaut. Nach dem Bahnmuseum nahmen wir ein erstes Mal die U-Bahn, mit welcher wir bis zur Porta del Sol fuhren. Hier tauchten wir endgültig in den Madrider Touristenrummel ein, leider auch gerade zur heissesten Tageszeit. Zuerst sahen wir uns den Plaza Mayor an, schlenderten dann durch den Markt von San Miguel, kamen zur Catedral de la Almudena, welche direkt beim Königsschloss Palacio Real steht. Weiter gings zum Templo de Debod, einer Schenkung der ägytischen Regierung für gute Dienste bei der Rettung des Abu Simbel-Tempels. Schliesslich stiegen wir hinunter zum Bahnhof Principe Pio, wo wir auch noch den abgestellten Tren de las Fresas fotografieren konnten. Weiter gings in einen Vorort, wo man Tinu das Mueséo del Jamón empfohlen hatte, ein Restaurante mit vielen Schinken- und Fleischvarianten zur Auswahl, und vor allem frisch! Hier gabs ein Zvieri mit zwei Plättli feinem frischen Schinken, ehe es per U-Bahn noch zum Bernabeu-Stadion ging, wo der FC Madrid zuhause ist und seine Heimspiele austrägt. Hier buchten wir noch knapp vor Torschluss eine individuelle Stadiontour, welche uns zuerst hoch unters Dach führte, wo man einen guten Überblick über die riesige Anlage hatte. Dann gings hinunter in die Katakomben, verschiedene Räume wo die vielen Pokale und weitere Highlights des Klubs und dessen Spieler präsentiert wurden. Schon eindrücklich, die vielen verschiedenen Titel, die der Klub schon gewonnen hat! Zum Schluss konnte man sogar an den Rand des Rasens und auf die Spielerbänke, bevor es durch die Garderoben hindurch wieder nach draussen ging. An der einen Ecke des Bernabeu kehrten wir noch zu einem Chicken-Caesars Salad ein, viel Hunger hatten wir nach dem Schinken nicht mehr, so waren wir dann recht früh im Hotel, wo wir uns noch etwas von dem anstrengenden und vor allem heissen Tag erholten.

Tinus Hitzetag in Madrid

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26. Mai 2017 5 26 /05 /Mai /2017 21:08

Mittwoch, 24.05.17

Heute war früh Tagwache, mussten wir doch noch einen Bus erwischen, welcher uns hinüber nach Algeciras zum Bahnhof bringen sollte. Gegen halb Acht gings deshalb (ohne Zmorge) zur Bus-Zentralstation, welche zum Glück ganz in der Nähe des Hotels liegt. Dort bestiegen wir den Bus directo, welcher mit nur wenigen Zwischenhalten in einer guten halben Stunde zum Bahnhof Algeciras fuhr, wo wir nach der in Spanien üblichen Sicherheitskontrolle in den Talgo „Altaria“ nach Madrid umstiegen. Erst ging es auf recht holprigem Gleis noch richtig in die Berge hinein, mit teils spektakulärer Streckenführung. Später wurde es wieder flacher, unser Zug bekam eine Elektrolok und wurde gleichzeitig durch ein Schöpfli geschoben, wo er von Breit- auf Normalspur umgespurt wurde. Anschliessend gings auf eine Hochgeschwindigkeits-Strecke und nun mit max. 200 km/h Richtung Madrid, wo wir im Bahnhof Atocha sogar mehrere Minuten vorzeitig eintrafen. In der alten Bahnhofhalle wurde hier ein veritabler Regenwald angepflanzt, ein Ruhepol in der hektischen Pendlerwelt. In Teichen schwimmen zudem hunderte von Wasserschildkröten. Wir schauten uns diese Halle kurz an, anschliessen suchten wir eine passende S-Bahn für den Transfer zum Bahnhof Chamartín, wo sich unser Hotel befindet. Für die S-Bahn (hier Cercanías genannt) mussten wir noch ein Ersatzticket organisieren, da sich die Perronschranken mit unseren Freifahrscheinen nicht öffnen liessen. Dann gings eine Viertelstunde unter der City hindurch von Süd nach Nord, anschliessend etwa 600 m zu Fuss zu vier grossen Hochhäusern, in einem davon befindet sich unser nächstes Hotel, das „Eurostar Madrid Tower“. Ich hatte ein Zimmer ab dem 21. Stock gebucht, nach Verhandlung mit der netten Receptionistin stiegen wir vom 23. über den 24. bis in den 27. Stock hoch, der oberste mit Zimmern, darüber befindet sich nur noch Fitnesscenter im 29. und das Restaurant im 30. Stock! Gespannt fuhren wir mit dem Lift hoch und wurden nicht enttäuscht, das Zimmer ist mit allen Schikanen ausgestattet und sehr edel eingerichtet, nur mit dem Lichtschalter haben wir unsere liebe Mühe. Und die Aussicht Richtung Osten ist natürlich auch grandios, wir überblicken das ganze nördliche Gleisfeld des Bahnhofs Chamartín. Wir genossen für einige Zeit Zimmer und Aussicht und machten uns dann später auf die Suche nach einem passenden Restaurant fürs Znacht. Nach ein paar lustigen Fotos mit einem Springbrunnen in der Nähe unseres Hotelturms fanden wir das „Sota Caballo Rey", wo es eine feine Platte mit Rindfleisch gab. Anschliessend genossen wir noch ein wenig die Rundsicht über das nächtliche Nord-Madrid.

Tinus Weiterreise

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24. Mai 2017 3 24 /05 /Mai /2017 21:54

Dienstag, 23.05.17

Heute stand diverses auf dem Programm, also standen wir recht früh auf. Doch zuerst gab es ein Frühstück vom reichhaltigen Buffet im Hotel. Gegen zehn Uhr begaben wir uns an den Taxistand unmittelbar hinter der Grenze, wo potenzielle Teilnehmer für Rundtouren aufgegabelt werden. Leider wollte sonst niemand mit uns eine Extended-Tour machen, so dass wir beide halt alleine mit unserem Chauffeur „Malcolm“ losfuhren. Zuerst gings durch die Stadt zur 100 Ton-Gun, eine riesige Kanone, welche nie abgefeuert worden ist, da zu umständlich und zu ineffizient. Wir fuhren weiter zum Europa Point, dem südlichsten Punkt Gibraltars mit schöner Rundsicht und natürlich Blick nach Afrika (knapp durch den Dunst sichtbar). Dann gings auf den Felsen hinauf, unterwegs besuchten wir zuerst eine grosse Höhle, welche disneylandmässig mit farbigem Licht beleuchtet und mit unterschiedlichem Sound beschallt wird. Hier begegneten uns auch die ersten Einheimischen in Form von Affen, später trafen wir noch viele mehr an ihren Futterstellen. Das Wetter war zwar recht gut, doch herrschte an der Krete soviel Aufwind von Osten, dass sich Richtung Westen eine grosse Wolke bildete. Unser Fahrer, Enkel eines Fahrers, welcher angeblich in den Fünfziger Jahren bereits die Queen auf Gibraltar herumchauffiert hatte, zeigte uns zum Schluss der Tour noch ein weit verbreitetes Tunnelsystem an der Nordflanke des Felsens von Gibraltar, welches vor allem für militärische Zwecke genutzt worden war. Eng und zügig ist es dort drin, aber die diversen Kavernen bieten tolle Ausblicke, auch auf den Flughafen. Doch Vorsicht, nix für grosse Menschen, Woodys Kopf könnte ein Liedchen davon brummen...

Nach der Tour wurden wir in der Innenstadt abgesetzt, nun wollten wir noch die Seilbahn ausprobieren, welche auf einen hinteren Teil des Berges führte, den wir noch nicht erkundet hatten. Oben nahmen wir in der etwas plastischen Cafébar einen Snack, bevor wir mit den allgegenwärtigen Affen noch paar Fotos und Selfies wagten, jedoch nicht immer zur Zufriedenheit der Viecher. So flüchteten wir uns vor der Menge in die Seilbahn und fuhren wieder hinunter. Den Rest des Nachmittags verbrachten wir mit Bustouren rund um die Halbinsel, sahen uns zuerst den Europa-Point nochmals näher an und fanden später auf der Rückseite bei Both-Words sogar noch einen kleinen Strand, wo wir das obligate Fussbad-Fötteli realisieren konnten. Zurück in der Stadt plagte uns dann richtig der Hunger, welchen wir mit einem feinen Pasta-Teller stillen konnten. Mit der Buslinie 5 einer „other Company“ fuhren wir dann zurück an die Grenze, von wo aus es zu Fuss weiter ins Hotel ging, wo wir auf der Terrasse des Zimmers den Abend ausklingen liessen, bis es uns zu kühl wurde.

Tinu wird vom Affen gelaust

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24. Mai 2017 3 24 /05 /Mai /2017 21:21

Montag, 22.05.2017

Der heutige Tag bestand mehrheitlich aus „unterwegs sein“. Zuerst konnten wir es aber gemütlich Tag werden lassen und den Flugzeugen zuschauen, die lautlos vor unserem gut isolierten Zimmerfenster hin- und herzirkulierten. Gegen zehn Uhr verliessen wir das Renaissance-Hotel (ein Geheimtipp für Flugzeugfreaks?) und fuhren mit dem gratis Linienbus die paar Meter zurück zum Flughafen, wo wir uns im Terminal 3 der British Airways einfanden. Eingecheckt waren wir schon, wir mussten nur noch das Gepäck abgeben, was nach einigem Schlange stehen auch erfolgte. Nach der Sicherheitskontrolle gönnten wir uns noch ein feines Frühstück, bevor wir den Airbus BA490 nach Gibraltar bestiegen. Wie schon erwähnt, kann Gibraltar per Flieger praktisch nur von England aus erreicht werden. Während der Flug an sich recht unspektakulär verlief, war der Anflug auf Gibraltar schon recht sehenswert. Zuerst fehlte mal der Campari Soda, sonst hätte der Pilot ein paar Minuten vor der Landung vielleicht sogar gesagt «On your left you can see Malaga through the dust» , denn genau so wars! Die Piste des Flughafens Gibraltar verläuft nahe der Grenze zu Spanien entlang von West nach Ost und schneidet den Rest der Halbinsel praktisch vom Festland ab. Dies hat zur Folge, dass die einzige Zufahrtsstrasse von Spanien nach Gibraltar mitten über diese Piste geführt werden muss, was die zweite und exklusive Spezialität des Flughafens Gibraltar darstellt. Ich hatte mich vorgängig etwas informiert und festgestellt, dass in der letzten Woche die meisten der Anflüge von BA490 von Osten her erfolgten, dementsprechend hatte ich Tinu angewiesen, für uns zwei Fensterplätze auf der linken Seite zu buchen, damit wir beim Anflug Blick auf den berühmten Fels von Gibraltar hätten. Als es dann soweit war, machte der Flieger aber eine Riesenschlaufe unten um Gibraltar herum und landete von Westen her, Pech gehabt. Obwohl wir eigentlich mit einem britischen „Inlandflug“ angekommen waren, gabs eine vollständige Passkontrolle, bevor wir gibraltesischen Boden betreten durften, die nächste kam bereits ausserhalb des Flughafengebäudes, wo wir gleich wieder die Grenze zu Spanien passierten, weil unser Hotel auf der spanischen Seite liegt, allerdings nur paar Hundert Meter neben der Grenzstation. Wir bezogen im Hotel Campo de Gibraltar ein Zimmer im zweiten Stock mit knappem Felsblick, hinter einem Nachbargebäude sieht man doch noch einiges vom Gipfel. Wir deponierten nur kurz das Gepäck und machten uns gleich wieder auf zurück nach Gibraltar, wieder durch zwei Passkontrollen. An der Piste war dann erst mal Schluss, die Barrieren senkten sich kurz bevor wir sie erreichten, dann wartete man noch bis auch der letzte Fussgänger die etwa zweihundert Meter marschiert war, ehe eine Putzmaschine auch noch den letzten Dreck aufräumte. Kurze Zeit später schwebte ein Airbus der Monarch Air von Bristol ein, nun hatten wir also die Prozedur an der Zugangsstrasse auch schon mal erlebt. Wir hatten noch nicht die ganze Piste überquert, als wir schon via verborgenen Lautsprecher aufgefordert wurden, uns zu beeilen. Die Barrieren wurden erneut geschlossen, diesmal dauerte es etwas länger, bis auch noch eine zweite Monarch-Maschine gelandet war. Sowas ist einmalig. Kaum hat der Flieger die Piste verlassen, gehen die Schlagbäume hoch und der Feierabendverkehr kann weiterrollen. Wir nahmen unterdessen einen ersten Augenschein in der Fussgängerzone der Innenstadt, bevor wir uns im Restaurant Gauchos ein gutes Stück Fleisch gönnten. Auf dem Heimweg gabs auf der Piste noch paar Nachtfötteli vom Felsen, im Hotelzimmer noch den üblichen Bürodienst, bevor wir in die Federn sanken.

Tinus Ankunft auf Gibraltar

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23. Mai 2017 2 23 /05 /Mai /2017 19:51

Sonntag, 21.05.2017

Genau, es wird wieder mal gereist, es ist nämlich Auffahrtswoche, und da sind Tinu und ich ja traditionellerweise seit über zehn Jahren (fast) immer unterwegs. Diesmal haben wir uns ein erstes Ziel im Süden ausgesucht, welches aber per Flug nur sehr indirekt erreichbar ist: Um nach Gibraltar zu gelangen, muss man, da dies eine englische Kolonie ist, fast gezwungenermassen über Grossbritannien, idealerweise über London reisen. Natürlich könnte man die Halbinsel auch auf dem Landweg erreichen, doch da Gibraltar auch noch einen interessanten Flughafen hat (ich komme darauf zurück), wollten wir zumindest einen Weg fliegen.

Nun fand aber am heutigen Sonntag noch die Konfirmatioon meines Göttibubs Robin statt, an welcher ich natürlich teilnehmen sollte. Praktischerweise fliegt Skywork seit einigen Wochen sonntags nach 18 Uhr direkt ab Bern nach London City Airport, so dass ich an der Feier und am anschliessenden Essen problemlos teilnehmen konnte, um anschliessend locker in die Ferien abzuhuschen, ohne noch weit zum Flughafen fahren zu müssen. Das war jedenfalls der Plan...

Kurz vor dem Mittagessen erhielt ich dann aber von Tinu die Nachricht, dass der Flug kurzfristig noch über Basel geht, deshalb früher ab Bern startet, weshalb wir auch bereits um 17 Uhr dort erscheinen sollten. War trotzdem kein Problem, als ich gegen 16 Uhr die Festgesellschaft verliess, hatten wir jedenfalls das Dessert auch schon hinter uns.

Schwager und Schwester führten mich anschliessend ins Belpmoos, wo Tinu schon auf mich wartete, wenig später bestiegen wir den Flieger für eine erste kurze Etappe nach Basel. Nach dem Abflug in Bern konnte man sogar hinunter ins Stade de Suisse sehen, wo gerade das Fussballspiel fertig war, später kam auch noch Urtenen in Sicht. Nach einer Schlaufe über dem Jura landeten wir nach 25 Minuten Flug am EuroAirport, wo sich die Maschine nun zusehends füllte, während wir vorher ab Bern nur paar wenige Passagiere waren.

Weiter gings nach dem kurzem Zwischenstopp Richtung London, bei bestem Wetter überquerten wir den Ärmelkanal und landeten schliesslich nach einer Schlaufe über die City, die uns gleich die Stadtrundfahrt ersetzte, fast pünktlich am London City Airport. Nun folgte noch der Transfer nach Heathrow, den wir mit der Docklands Lighht-Railway und anschliessend mit der Tube/U-Bahn machten, weshalb wir von der Innenstadt nicht viel zu Gesicht bekamen, aber wir kennen ja London ohnehin schon. Den letzten Abschnitt gings noch per Bus paar Haltestellen zum Renaissance-Hotel, direkt an der Piste gelegen. Hier übernachten wir, bevor es morgen Mittag vom Flugplatz direkt nebenan nach Gibraltar weitergeht. Trotz reihhaltigem und feinem Zmittag (jedenfalls bei mir) hatten wir noch einen kleinen Hunger, welchen wir in der Bar mit einem  Hamburger (Tinu) bzw. Fish and Chips (ich) bei einem lokalen Bier stillten.

Tinus Start ins Abenteuer

 

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27. Oktober 2016 4 27 /10 /Oktober /2016 21:51

Mittwoch 25.10.16, 16.30 MESZ, Zürich HB

Der weitere Flug verlief ruhig, ich konnte sogar recht gut schlafen, der Business-Liegesitz ist zwar nicht so bequem, wie erwartet, vielleicht weil ich so viel daran verstellt hatte. Aber irgendwie gelang es mir dann trotzdem, eine gute Liegeposition zu finden. Jedenfalls kamen wir schon gegen Irland zu, als ich wieder erwachte. Schon gabs Zmorge, der Service allgemein ist sehr gut, das Personal erfüllt einem alle Wünsche, allerdings hatte ich gar nicht so viele. In Zürich landeten wir etwa zehn Minuten zu früh, so dass es mir locker auf den nächsten Intercity Richtung Bern reichte. Nur ist jetzt in der Schweiz Pendlerzeit, und dieser Zug ist einer der bestfrequentiertesten ab Zürich, gottlob habe ich bereits ab dem Flughafen einen guten Platz! Temperatur etwa 14°, komisch, ich schwitzte und musste den Pullover wieder ausziehen, den ich zum Aussteigen aus dem Flieger vorsorglich angezogen hatte. Nun gehts heimzu, Jetlag möglichst rasch überwinden und morgen Mittag beginnt bereits die Arbeit wieder. Doch von dieser vielseitigen und interessanten Reise, die nebenbei organisatorisch und logistisch in jeder Hinsicht geklappt hat, (mein Privat-Reisebüro hat wieder mal gut gearbeitet ;-) werde ich wieder einige Monate zehren können....

 

Dranbleiben, die letzten Berichte werden in den nächsten Tagen noch vervollständigt, und das Flickr-Album noch stark erweitert!

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